Urteil Helmut Hofer darf den Iran verlassen
Gegen den im Iran inhaftierten Helmut Hofer ist das Urteil gefallen: Der Hamburger Geschäftsmann muss eine Geldstrafe von 20 Millionen Rial (rund 22.000 Mark) zahlen und darf dann das Land verlassen.
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Teheran - Das erklärte sein Anwalt am Donnerstag in Teheran unter Berufung auf ein iranisches Gericht.
Hofer war wegen Beleidigung eines Polizisten angeklagt, wie Anwalt Nasser Taheri erklärte. Mitarbeiter der deutschen Botschaft seien dabei, die Strafe zu begleichen, erklärte der Anwalt. Der 58-jährige Hofer sei sehr froh und fühle sich gut.
Hofer wurde 1998 wegen unerlaubter sexueller Kontakte zu einer Muslimin zunächst zum Tod verurteilt; dieses Strafmaß wurde in einem zweiten Prozess bestätigt. Im Februar ordnete das Oberste Gericht ein drittes Verfahren an und hob das Todesurteil auf. Hofer wurde schließlich freigesprochen und freigelassen, später wegen neuer Vorwürfe aber wieder in Haft genommen.