US-Manöver: Iran droht seinen Feinden - DER SPIEGEL
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US-Manöver Iran droht seinen Feinden

Die Regierung in Teheran hat sich unbeeindruckt von einem groß angelegten US-Manöver vor der iranischer Küste gezeigt. Das Land werde jeglicher Bedrohung widerstehen und seinen Feinden eine entsprechende Antwort geben.
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Teheran - Diese Drohung sprach Verteidigungsminister Mustafa Mohammad Nadschar laut der amtlichen Nachrichtenagentur Irna in Richtung USA aus. Die US-Marine hatte zuvor ihr größtes Manöver seit Beginn des Irak-Kriegs im Jahr 2003 eingeleitet.

Neun Kriegsschiffe, darunter zwei Flugzeugträger, durchfuhren mit einer Besatzung von insgesamt 17.000 Mann im Morgengrauen die internationalen Gewässer der Straße von Hormus. Anschließend sollte mit militärischen Übungen begonnen werden. Das Manöver solle den Golfstaaten versichern, dass die USA sich für die Sicherheit in der Region einsetzten, sagte ein Admiral. Die Regierung in Teheran wurde der Marine zufolge über das Vorgehen der USA nicht informiert.

Die Straße von Hormus ist eine besonders schmale Meerenge, die den Persischen Golf mit dem Golf von Oman verbindet.

Insbesondere in der Golfregion wird befürchtet, dass die USA sich auf einen Militärschlag gegen Iran vorbereiten könnten. Verschärft haben sich die seit Jahrzehnten andauernden Spannungen zwischen beiden Länder aufgrund des iranischen Atomprogramms.

asc/Reuters