US-Senat: Guiliani kandidiert nicht mehr gegen Clinton - DER SPIEGEL
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US-Senat Guiliani kandidiert nicht mehr gegen Clinton

Der New Yorker Bürgermeister Rudolph Giuliani hat seine Kandidatur für den US-Senat zurückgezogen. Damit tritt der Republikaner nicht gegen Hillary Clinton an. Ein neuer Gegenkandidat für die First Lady steht so gut wie fest.
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New York - Der 55-Jährige teilte am Freitag mit, dass er seiner Gesundheit Vorrang einräumen wolle. Guiliani ist an Prostatakrebs erkrankt. An seiner Stelle will der republikanische Kongressabgeordnete Rick Lazio aus Long Island ins Rennen gehen. Giuliani sagte ihm seine Unterstützung zu.

Hillary Clinton äußerte sich zunächst nicht zu ihrem neuen Gegenspieler, den die Republikaner voraussichtlich am 30. Mai offiziell nominieren werden. Auf einer Pressekonferenz in New York sagte die First Lady lediglich, dass sie dem Bürgermeister telefonisch eine rasche Genesung gewünscht habe und wisse, dass Giulianis Entscheidung sehr schwer gewesen sei.

Der Kampf um den Senatssitz für den Staat New York, der durch das Ausscheiden des bisherigen Inhabers Daniel Patrick Moynihan frei wird, gehört zu den spannendsten Rennen bei den US-Wahlen im November. Bisher hat sich noch nie eine First Lady um ein solches Amt beworben.

Ex-Staatsanwalt Lazio aus Long Island gilt als weniger polarisierend als Giuliani und vertritt in vielen politischen Bereichen - etwa bei der Forderung nach strikteren Waffengesetzen - ähnliche Positionen wie Hillary Clinton. Allerdings ist er weitaus weniger bekannt als Giuliani.