US-Wahl: Scharfe Proteste - DER SPIEGEL
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US-Wahl Scharfe Proteste

Zwei Monate nach der US-Wahl hat der Kongress in Washington am Samstag mit der Auszählung der 538 Stimmen der Wahlmänner und -frauen begonnen, die letztendlich über den Präsidenten entscheiden.
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Washington - Die von der Verfassung vorgeschriebene und normalerweise in der Öffentlichkeit kaum beachtete formale Prozedur wurde zum Auftakt von Einsprüchen mehrerer demokratischer Abgeordneter unterbrochen.

Sie protestierten gegen das Wahlergebnis im Staat Florida, wo der Demokrat Al Gore dem Republikaner George W. Bush nach bitterem juristischen Gerangel hauchdünn unterlegen war. Dadurch hatte sich Bush den Gesamtsieg sichern können.

Die Proteste wurden von Gore persönlich zurückgewiesen. Er leitete in seiner Funktion als Senatspräsident die gemeinsame Sitzung der Abgeordneten und Senatoren. Es galt als sicher, dass Bush am Ende der Auszählung auf die erforderliche Stimmenmehrheit des Wahlmännergremiums kommen und damit vom Kongress offiziell als Sieger bestätigt wird.