USA: Jim Webb will Barack Obama beerben - DER SPIEGEL
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US-Präsidentschaftswahlen 2016 Ex-Senator Webb will Obamas Nachfolger werden

Das Rennen um die US-Präsidentschaft ist eröffnet: Als erster Bewerber hat der ehemalige Senator Jim Webb erklärt, 2016 für die Demokraten als Nachfolger von Amtsinhaber Obama antreten zu wollen - und er gibt sich optimistisch.
US-Senator Webb (r.) mit Barack Obama (2008): Vorgänger und Nachfolger?
US-Senator Webb (r.) mit Barack Obama (2008): Vorgänger und Nachfolger?

US-Senator Webb (r.) mit Barack Obama (2008): Vorgänger und Nachfolger?

Foto: A2800 epa Matthew Cavanaugh/ dpa
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Washington - Knapp zwei Jahre vor der US-Präsidentschaftswahl ist bei den Demokraten das Rennen um die Kandidatur eröffnet worden. Als Erster gab nun der frühere Senator Jim Webb aus dem Bundesstaat Virginia in einem Video seine Bewerbung bekannt. Der 68-Jährige gilt als Kriegsgegner und wird dem linken Spektrum der Demokraten zugerechnet.

"Wir fangen mit sehr wenig Geld und ohne Angestellte an, aber das ist nicht das erste Mal", sagt Webb in der 14-minütigen Aufnahme  und spielt damit auf seine überraschende Wahl in den Senat im Jahr 2006 an. Als Themen für seinen Wahlkampf nannte er Bildung und Infrastruktur sowie weniger militärische "Auslandsabenteuer". Um seine politischen Anliegen auszuarbeiten, habe er ein Wahlkampfkomittee zusammengestellt, das "Webb 2016 Exploratory Committee".

Der Jurist Webb stammt aus einer Soldatenfamilie und kämpfte im Vietnamkrieg. Es wird erwartet, dass er und andere Kandidaten im parteiinternen Vorwahlkampf der Demokraten auf die frühere Außenministerin Hillary Clinton treffen. Die 67-Jährige hat sich jedoch noch nicht offiziell beworben, sondern will ihre Entscheidung über eine mögliche Kandidatur erst im nächsten Jahr verkünden.

Auf Seiten der Republikaner wird vor allem mit einer Bewerbung des marktliberalen Senators von Kentucky, Paul Rand, gerechnet. Gehandelt werden darüber hinaus die Namen der moderateren US-Politiker Chris Christie und Jeb Bush sowie der deutlich konservativeren Republikaner Ted Cruz und Marco Rubio.

mxw/AP/AFP