USA: Streit der Terrorbekämpfer - DER SPIEGEL
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USA Streit der Terrorbekämpfer

Die Republikaner in den USA haben ihren ersten Wahlkampf-Spot vorgeführt. Darin wird Bush als Vorkämpfer gegen den Terrorismus gefeiert. Die Demokraten sind wütend: "Wir wollen alle den Terrorismus besiegen", sagen sie.
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Washington - Der 30-Sekunden-Wahlspot der Republikaner für die Präsidentschaftswahl in einem Jahr wurde am Wochenende zunächst im Bundesstaat Iowa ausgestrahlt. Darin wird Bush die meiste Kompetenz im Kampf gegen den Terrorismus zugeschrieben. Zugleich greift der Streifen die Demokraten an, indem erklärt wird, Bushs politische Gegner griffen nun den Präsidenten an, "weil dieser die Terroristen angreift".

Führende Politiker der Demokratischen Partei sind tief verärgert. Sie protestierten scharf gegen den Wahlkampf-Spot der Republikaner.

Der demokratische Präsidentschaftsbewerber Wesley Clark und der Führer der Demokraten im Senat, Tom Daschle, forderten die Republikaner am Sonntag auf, den Spot zurückzuziehen. "Wir wollen alle den Terrorismus besiegen", sagte Daschle. Es sei falsch, wenn die Republikaner den Patriotismus der Kritiker des Präsidenten in Frage stellten. Clark kritisierte im Fernsehsender CBS, mit der Wahlwerbung werde das Versprechen Bushs verletzt, die Terroranschläge vom 11. September nicht für politische Zwecke zu instrumentalisieren.