Antrittsbesuch in den USA Von der Leyen gedenkt Anschlagsopfer am Ground Zero
Antrittsbesuch am Ground Zero: Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen gedenkt der Opfer des 11. September 2001
Foto: Timothy A. Clary / AFPNew York - Ihren Antrittsbesuch in den USA hat die Verteidigungsministerin mit einem symbolträchtigen Gedenken gestartet: Ursula von der Leyen erinnerte an die rund 3000 Opfer der Anschläge vom 11. September 2001. Am Ground Zero in New York legte die CDU-Politikerin am Montag einen Kranz nieder. Dann besichtigte sie das erst im Mai eröffnete Museum zu den Anschlägen.
"Wir sind dazu aufgerufen, die Freiheit mit Worten und Taten gegen die Rückkehr des Hasses zu verteidigen", schrieb sie ins Gästebuch des Museums. Der Ort mahne dazu, für Frieden und demokratische Werte aufzustehen und entschlossen gegen Terrorismus vorzugehen, sagte sie. "Wer das bedrückende, aber auch beeindruckende Mahnmal sieht, kann nachvollziehen, welch tiefe Wunde dieser heimtückische terroristische Anschlag in die Seele Amerikas gerissen hat."
Von der Leyens Staatsbesuch wird vier Tage dauern: Am Dienstag wird die Ministerin Gespräche mit hochrangigen Vertretern der Vereinten Nationen führen. Am Donnerstag trifft sie in Washington US-Verteidigungsminister Chuck Hagel. Themen der Gespräche werden die Krisen im Irak und in der Ukraine sowie der Truppenabzug aus Afghanistan und die Beteiligung der Bundeswehr an internationalen Militäreinsätzen sein.
Aus Afghanistan wollen die USA bis 2016 ihre Truppen bis auf ein kleines Restkontingent abziehen. Was das für die Bundeswehr bedeutet, ist noch unklar.