"USS John S. McCain": Spezialtaucher suchen nach vermissten Seeleuten - DER SPIEGEL
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Kollision mit Tanker Spezialtaucher suchen nach vermissten US-Seeleuten

Noch immer werden zehn Seeleute des amerikanischen Zerstörers vermisst, der mit einem Öltanker kollidierte. Die US-Marines setzen jetzt auf Spezialtaucher. Sie sollen auch innerhalb des Schiffs suchen.
Der Lenkwaffenzerstörer "USS John S. McCain"
Der Lenkwaffenzerstörer "USS John S. McCain"

Der Lenkwaffenzerstörer "USS John S. McCain"

Foto: AHMAD MASOOD/ REUTERS
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Es gibt kaum noch Hoffnung für die zehn vermissten Seeleute, die an Bord des Lenkwaffenzerstörers "John S. McCain" waren. Eine großangelegte Suche blieb bislang ohne Erfolg. Das Schiff war vor Singapur mit einem Öltanker kollidiert.

Die US-Pazifikflotte hat inzwischen auch besonders ausgebildete Taucher im Einsatz. Sie suchen auch die "McCain", die inzwischen im Hafen von Singapur liegt, nach Vermissten ab. In dem Schiff sind mehrere Abteilungen geflutet. Es wird befürchtet, dass der Zusammenprall mehrere Soldaten im Schlaf überraschte und sie sich nicht mehr retten konnten.

Unklar ist weiterhin, wie es zu dem Unglück kommen konnte. Das Schiff war am Montag mit dem Tanker "Alnic MC" zusammengestoßen, der unter der Flagge Liberias fährt. An der Backbordseite des US-Schiffes klafft seither ein etwa drei Meter großes Leck. An Bord der "McCain" gab es fünf Verletzte. Von den Besatzungsmitgliedern des Tankers wurde niemand verletzt.

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Bei Singapur: US-Zerstörer kollidiert mit Öltanker

Foto: AHMAD MASOOD/ REUTERS

Die Suche nach den Vermissten konzentrierte sich am Dienstag aber vor allem auf die Umgebung des Ortes, an dem die beiden Schiffe kollidierten. Die Gegend liegt etwa acht Kilometer entfernt von der Küste, nahe dem Eingang zur Straße von Malakka, einer der meistbefahrenen Schifffahrtsrouten der Welt.

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Für die US-Pazifikflotte, die wegen des Korea-Konflikts kürzlich erst verstärkt wurde, bedeutet dies schon das zweite schwere Schiffsunglück in diesem Sommer. Erst Mitte Juni waren vor Japan sieben Seeleute bei der Kollision des Zerstörers "USS Fitzgerald" mit einem Containerschiff getötet worden.

Wegen des neuen Unglücks setzte die Navy die Aktivitäten der gesamten Flotte für einen Tag weltweit aus. Admiral John Richardson, Kommandierender der Seestreitkräfte, kündigte zudem eine gründliche Untersuchung der im Pazifik stationierten siebten Flotte an.