AUTOR MIT AUTO - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen
Zur Ausgabe
Artikel 38 / 56

Briefe

AUTOR MIT AUTO
• aus DER SPIEGEL 21/1957
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

AUTOR MIT AUTO

Sie haben uns ja gar nicht gesagt, was für ein buntschillernder und bekannter Vogel sich hinter dem Autor Ihres Features »Auto oder Fortschritt« verbirgt. Vielleicht aber ist es auch Absicht, daß Ihre Leser Sie erst auf diesen berühmten Mann, Sohn eines noch berühmteren Vaters, hinweisen sollen, damit es besser wirkt.

Nun denn, Alexander ist der Sohn vom alten Spoerl, von Heinrich Spoerl. Sie wissen ja: »Man kann ruhig darüber sprechen«, »Die Feuerzangenbowle«

und »Der Maulkorb«. Aber Alexander ist nicht nur Sohn, er ist auch selbst etwas. Mit seinen heiteren Büchern »Memoiren eines mittelmäßigen Schülers«, »Ein unbegabter Liebhaber«, »Bürgersteig« und »Gentleman in Unterhosen« (das man neuerdings der Pappritz zuschreiben will) trat er in die Fußstapfen seines Vaters, während er dann durch seine humoristischtechnischen Bücher »Mit dem Auto auf Du« und »Mit Motorrad und Roller auf Du« sich sogar für eine SPIEGEL-Story qualifizierte.

Daß er allerdings mit seinem neuesten Camping-Buch »Auf dem Busen der Natur« gewisse Filmproduzenten auf sich aufmerksam machen will, glaube ich nicht ...

Köln LILLI MANSFELD

Man sollte des öfteren was Ähnliches im SPIEGEL finden.

Stuttgart-N. EDWIN ROTH

Ich finde es außerordentlich anerkennenswert, daß Sie einen Artikel über den Citroen DS 19 gebracht haben mit einigen Seitenhieben auf die anderen Autofabriken. Es ist ja bedauerlich, wie wenig die Autofabriken für die Sicherheit ihrer Kunden bisher getan haben . . . Aber das nicht allein, ebensowenig wird für die Gesundheit der Autofahrer gesorgt. Im Gegenteil. So befinden sich zum Beispiel die Öffnungen für Frischluftzufuhr an meinem zur besseren Klasse zählenden Auto haargenau in der Höhe (am Kühler links unten), wo bei jedem vor mir fahrenden und an jeder Kreuzung vor mir wartenden Wagen die Auspuffgase herausströmen. Da aber bekanntlich Auspuffgase, in einer geschlossenen Garage eingeatmet, in ganz kurzer Zeit zum Tod führen, können auch kleinere Mengen davon, von Autovielfahrern jahrelang geschluckt, nicht gerade als gesundheitsfördernd bezeichnet werden.

Stuttgart 1 MAX FR. HALLER

Alexander Spoerl

Zur Ausgabe
Artikel 38 / 56