Becker - DER SPIEGEL
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Hausmitteilung Becker

• aus DER SPIEGEL 2/1997
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Boris war böse: Ein kritischer Artikel im spiegel 49/1993 erschien dem Tennischampion als vermeidbarer Fehler, und danach hielt sich Becker auf Distanz zum Blatt. Nun, Ende Dezember im letzten Jahr, kamen beide Seiten wieder zusammen, und wie es so ist, wenn man sich lange nicht gesehen hat: Es gab viel zu erzählen, und man nahm sich Zeit. Mehrere Tage lang waren die spiegel-Redakteure Klaus Brinkbäumer und Helmut Sorge bei den Beckers, die in ihrer Wohnung auf einem vor Florida gelegenen Eiland Urlaub machten. Im spiegel-Gespräch (Seite 154) ging es um die Heldenrolle des dreifachen Wimbledon-Siegers, um den Karriereschluß und den Ärger mit der Steuerfahndung. Anschließend staunten die spiegel-Leute über die Engelsgeduld, mit der Vater Boris auf dem Tennisplatz die noch nicht so ganz kontrollierten Schläge des dreijährigen Noah Gabriel zurückbrachte, und dann wurden sie selber bewegt. Basketball-Fan Becker, der häufig bei den Korbkünstlern des Profi-Teams »Miami Heat« vorbeisieht, forderte Brinkbäumer (2 Meter) und Sorge (viel kleiner) zum Match auf. Brinkbäumer spielte mit Becker (1,91), und die beiden schlugen die gegnerische Mannschaft mitsamt dem langen Becker-Freund Carlo Thränhardt glatt 25:18. Beim Umgang mit Reportern bleibt Becker jedoch, Spaß beiseite, weiterhin skeptisch. Wenn ihn die nächste Krise treffe, so glaubt er, »werde ich doch wieder journalistisch ermordet«.

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