Behinderung - DER SPIEGEL
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Behinderung

• aus DER SPIEGEL 49/1950
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Für »ernst und kritisch, aber nicht hoffnungslos« hielt Douglas MacArthur in einem seiner neuesten Interviews die Korea-Lage. Der Zusammenbruch der Vor-Weihnachtsoffensive sei auf seine »außerordentliche Behinderung ohne Beispiel in der Geschichte militärischer Operationen zurückzuführen«. Die Behinderung liege darin, daß seine Truppen daran gehindert seien, die chinesischen Kommunisten unbegrenzt zu verfolgen (siehe Seite 19.)

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Noch nach Ausbruch des Korea-Krieges wurde die rotchinesische Kriegsindustrie von amerikanischen und britischen Kaufleuten gefördert. US-Senator Herbert O'Connor sagte, seine Landsleute hätten Kompressoren, Transformatoren, technische Oele und wichtige Grundstoffe an Mao geliefert. Hongkong lieferte im Oktober für 209 Millionen Hongkong-Dollar Stahl, Metalle, Gummi und Arzneien. Das US-Handelsministerium wird jetzt alle Schiffsladungen zum Fernen Osten dreifach überprüfen.

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Ho Tschi-minhs Rebellen in Französisch-Indochina haben in den von ihnen beherrschten Teilen mit dem Bau von Flugplätzen begonnen. Mit dem Eingreifen von Viet-minh-Flugzeugen ist in Kürze zu rechnen. Die ausgeleierten Ju 52 der Truppen der Französischen Union sind inzwischen durch amerikanische viermotorige Marine-Privateer-Bomber und 40 Hellcat-Jäger verstärkt worden. Die ersten geschlossenen Rebellen-Divisionen sind aufgetaucht. Im Königreich Laos, einem Teil Französisch-Indochinas, der bisher ruhig war, hat sich eine Untergrundregierung gebildet.

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Rußland-Nachbar Persien hat die Sendungen der »Stimme Amerikas« über seine landeseigenen Stationen eingestellt. Der Londoner »Observer« will noch mehr Anzeichen der Abkehr dieses Oel-Landes vom Westen entdeckt haben. Falls daraus eine wirkliche Neuorientierung werden sollte, sei mit dramatischen Entwicklungen in Persien zu rechnen. US-Botschafter Grady wurde zur Besprechung der jüngsten Entwicklung von Teheran nach Washington beordert.

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