Berufswahl. - DER SPIEGEL
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DEUTSCHLAND Berufswahl.

• aus DER SPIEGEL 30/1963
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Universitätsprofessor und Arzt sind in der Bundesrepublik und in der DDR die angesehensten Berufe. Die weitere Reihenfolge in der Renommee -Skala weist - wie eine Befragung des Soziologischen Instituts Nürnberg unter Bundesbürgern und Flüchtlingen ergab - jedoch erhebliche Differenzen zwischen Westdeutschen und DDR-Bewohnern auf. So rangieren Geistliche in der Bundesrepublik auf dem achten Platz, in der Zone hingegen an 33. Stelle - unmittelbar vor den Boten und ungelernten Arbeitern. Nach Professor und Mediziner bewerten die Bundesdeutschen den Regierungsrat, Studienrat und Fabrikdirektor am höchsten. Die DDR-Bürger setzen auf Platz drei bis sechs folgende Berufe: Major der Volkspolizei, Technischer Direktor, Elektroingenieur und Kaderleiter.

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