Berufung
Von Fall zu Fall wandeln Schleswig-Holsteins Sozialdemokraten ihre Ansichten über den »Deutschen Wahlblock« der CDU. DP und FDP Als es einen Tag nach der Landtags-Eröffnungssitzung darum ging, den Landtagspräsidenten zu wählen, der nach parlamentarischer Gepflogenheit von der stärksten Fraktion gestellt wird, wollte Andreas Gayks SPD die 31 Wahlblockbrüder nicht als eine, sondern nur als drei getrennte - und damit SPD-unterlegeue - anerkennen. Nachdem SPD-Ratz derart auf den Präsidentensessel gehievt worden war schickte er eine »Berufung in den Aeltestenrat« an den »Fraktionsführer des Deutschen Wahlblocks, Dr. Dr. Paul Pagel.« So bekommen die Wahl-Brüder nur einen Mann in den Aeltestenrat und nicht drei.
*) »Vereinigungen, deren Zwecke oder deren Tätigkeit den Strafgesetzen zuwiderlaufen oder die sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder gegen den Gedanken der Völkerverständigung richten, sind verboten.«