Beverly Tabb,
44, Filialleiterin eines Schnellimbisses im kalifornischen Berkeley, bekam wegen einer guten Idee Ärger mit ihren Chefs. Tabb hatte in ihrem »Burger King«-Restaurant einen sogenannten Griller auf die Speisekarte gesetzt, einen fleischlosen Hamburger aus Soya für 1,59 Dollar. Doch damit verstieß sie gegen die Philosophie der Konzernleitung, die, wie eine Sprecherin erklärte, »Burger King wieder zu den Wurzeln« der Fast-food-Bewegung zurückbringen möchte. Mittlerweile allerdings hat Beverly Tabb unerwartete Unterstützung für den »Griller« bekommen. Begeisterte Kunden organisierten eine Demonstration vor dem Imbiß. Auch der Stadtrat von Berkeley appellierte in einem Brief an die Burger-King-Bosse, die ökologischen Vorteile fleischloser Nahrung zu unterstützen: »Berkeley ist stolz darauf, eine Öko-Stadt zu sein. Es ist großartig, daß wir wieder einmal einen landesweiten Trend anführen.«