BIERERNST - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen
Zur Ausgabe
Artikel 65 / 67

Briefe

BIERERNST
• aus DER SPIEGEL 42/1967
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

BIERERNST

(Nr. 41/1967, Personalien)

Als Vorstand der Brauerei Isenbeck möchte ich feststellen, daß weder Herr Minister Höcherl noch Herr Innenminister Weyer uns darum gebeten haben, auf der Exklusiv-Bierdeckel-Serie zu erscheinen.

Ich weiß, daß SPIEGEL-Informationen richtig sind, so daß ich daraus den Schluß ziehen muß, daß dem SPIEGEL eine gezielte und unrichtige Information gegeben wurde.

Mir ist bekannt, daß Herr Minister Schiller mit der Bierdeckel-Angelegenheit gar nicht befaßt werden konnte, und ich kann mir nicht vorstellen, daß weder Herr Schiller noch ein anderer Minister gegen eine humorvolle Darstellung auf einem Bierdeckel etwas einzuwenden hätten.

Hamm EGON WÜSTENHÖFER

Sie schreiben, daß mein Bild auf eigenen Wunsch in eine Bierdeckel-Karikaturen-Serie aufgenommen werden sollte. Dazu muß ich berichtigend erwidern:

Ich bin keineswegs so vergnügungssüchtig, daß ich mich auf einen Bierdeckel gedrängt hätte, ihr Korrespondent ist da einer Fehlmeldung erlegen. Andererseits bin ich nicht so humorlos, eine Bitte um Verewigung auf einem Bierdeckel abzulehnen. Auch im SPIEGEL sehe ich mich ja des öfteren zitiert und weiß das mit Humor zu tragen.

Bonn HERMANN HÖCHERL

Bundesernährungsminister

Zur Ausgabe
Artikel 65 / 67