BKA warnt vor »Max« - DER SPIEGEL
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MAGAZINE BKA warnt vor »Max«

• aus DER SPIEGEL 20/2002
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Das Bundeskriminalamt (BKA) warnt vor der Zeitschrift »Max«. Mitarbeiter des Hamburger Magazins planten, mit Sprengstoff in Regierungs- und Parlamentsgebäude einzudringen, heißt es in einem BKA-Schreiben an die Bundesregierung. Die Fahnder aus Wiesbaden haben auch schon ein Motiv der Journalisten ermittelt: Kurz vor dem Berlin-Besuch von US-Präsident George Bush wolle »Max« Lücken im deutschen Sicherheitskonzept bloßstellen. Mutmaßliches Ziel des Presse-Angriffs: der Berliner Reichstag, in dem Bush am 23. Mai eine Rede halten soll. Das Hamburger Magazin erregte den Verdacht des BKA, nachdem ein »Max«-Redakteur mit Sprengstoffexperten der ehemaligen Nationalen Volksarmee der DDR Kontakt aufgenommen hatte. »Max«-Chefredakteur Hajo Schumacher bestätigt Recherchen zu diesem Thema - und zieht ein erstes Fazit: »Die Sicherheitslücken spotten jeder Beschreibung.« Das BKA solle »lieber schleunigst seine Schutzmaßnahmen verbessern, statt sich auf terroristisch unverdächtige Presseorgane zu konzentrieren«, sagt Schumacher, der allerdings »niemals Mitarbeiter mit echtem Sprengstoff losschicken würde«.

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