Boris statt Verona - DER SPIEGEL
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PRESSE Boris statt Verona

• aus DER SPIEGEL 27/2002
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Das Burda-Glamourblatt »Bunte« wehrt sich gegen die in der vergangenen Woche laut gewordenen Spekulationen, die Titelgeschichte der jüngsten Ausgabe sei auf Druck von Verona Feldbusch ausgetauscht worden. »Bunte« erschien vergangene Woche mit zwei Titelgeschichten. »Verona Feldbusch: Neue Rätsel um ihr Liebesleben«, hieß es in der ersten Auflage. Die neue Titelgeschichte dagegen preist Boris Becker als glücklichen Vater. Laut »Bunte«-Geschäftsführer Philipp Welte aktualisiere man die später angedruckte Kioskausgabe regelmäßig gegenüber der frühen Abo-Ausgabe. Dieses Jahr seien bereits 10 von 25 Titeln geändert worden. »Bunte«-Chefredakteurin Patricia Riekel versichert, man habe »hundertprozentig keinen Rückzieher« gemacht. Boris Becker verkaufe sich einfach besser als Feldbusch, die »so synthetisch wie Lara Croft« sei und »beim Leser keine besonderen Gefühle erzeugt«. Erst nach Auftauchen der Becker-Bilder habe man sich für die neue und bessere Titelgeschichte entschieden. Feldbusch dagegen will 19 Fehler in dem »Bunte«-Artikel ausgemacht haben. Der Medienanwalt Matthias Prinz kündigte Unterlassungsansprüche gegenüber »Bunte« an, Gegendarstellung und Schadensersatzklage sollen folgen.

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