BRIEFE
MOSKAU-NACHLESE (Nr. 46/1955, Bonn)
Man sollte meinen, daß entsprechend den geführten »Verhandlungen« auch »gehandelt« wird. Im Falle der Moskau-Verhandlungen muß sich der objektive Beobachter einigermaßen wundern:
▷ Der vereinbarte Botschafteraustausch wurde von Bonn offensichtlich sehr dilatorisch behandelt.
▷ Laut SPIEGEL-Bericht appellierte die deutsche Delegation hinsichtlich der Freigabe der Kriegsgefangenen an die Großherzigkeit und Großmut der Verantwortlichen im Kreml - und dies mit Erfolg! Ist in irgendeiner Rede oder Verlautbarung für diese Großherzigkeit auch nur beiläufig gedankt worden? Im Gegenteil, es waren bei den Begrüßungen oft recht nationalistische Mißtöne zu verzeichnen.
▷ Nach früheren Reden des Bundeskanzlers sollte die Freigabe der Gefangenen der Prüfstein für die Ehrlichkeit des angeblich guten Willens der Sowjets sein. Ist der erfolgte Beweis auch nur mit einem Wort gewürdigt worden?
▷ Laut Zeitungsberichten war dem Kreml in Moskau zugesichert worden, auf Grund der russischen Akten kriminelle Fälle von deutschen Gerichten aburteilen zu lassen. Nach Freigabe der ersten Gefangenen-Kontingente wurde erklärt, alle Gefangenen werden freigelassen und gerichtliche Verfahren kommen nicht mehr in Frage.
Ergo: Hat der deutsche Partner im Sinne der geführten Gespräche gehandelt? Fühlt sich der Kreml vielleicht aus diesen Gründen auch nicht mehr an seine Zusagen gebunden und stoppt deshalb die Heimkehrer-Transporte? - Abgesehen von der moralischen Verpflichtung, die die Unterhändler aus Bonn für das deutsche Versprechen zu tragen haben, mögen sie daran denken: Noch ca. 5000 Gefangene warten auf ihre Heimkehr!
Braunschweig
ARVED PRELAR
Die Kirchlich-Theologische Arbeitsgemeinschaft in der Protestantischen Kirche der Pfalz hat aus Anlaß der Heimkehr der Kriegsgefangenen aus der Sowjet-Union an Kirchenpräsident D. Martin Niemöller ein Dankschreiben gesandt, weil er im Januar 1952 als erster nach Moskau fuhr und dort die Heimkehr von fast 1000 Gefangenen erwirken konnte. Kirchenpräsident Niemöller war wegen dieser Reise damals starken Angriffen ausgesetzt.
Speyerdorf
KARL HANDRICH Pfarrer
Die Bundesregierung ist auch an die 175 000 Deutschen zu erinnern, die noch immer in Polen und in polnisch verwalteten deutschen Ostgebieten zurückgehalten werden und die seit Jahren beim Familienzusammenführungsdienst in Hamburg-Osdorf registriert sind ...
Freiburg
ULRICH MASCHKE stud. jur.
Die einzige Erklärung für das Versagen der deutschen Seite bei den Moskauer Verhandlungen ist: Befangenheit im Hinblick auf die Reaktion der Wählermassen. Nur so ist es verständlich, daß eine bereits als sicher erkannte Trumpfkarte hergeschenkt wurde gegen eine Konzession, die in Wirklichkeit keine war - denn es besteht wohl kein Zweifel darüber, daß die Russen in absehbarer Zeit die deutschen Gefangenen sowieso entlassen hätten. So hat man die einzigartige Gelegenheit vorübergehen lassen, den Russen begreiflich zu machen, daß die Weiterexistenz der sogenannten
DDR ein unüberwindliches Hindernis für die Herstellung diplomatischer Beziehungen mit der Bundesrepublik darstelle.
Essen
H. R. ELMENHORST
KIRCHE UND STAAT (Nr. 47/1955, Kirche)
Als Katholikin würde ich mich gefreut haben, wenn Sie neben Erzbischof Thomas Cranmer auch den papsttreuen Schatzkanzler Thomas Morus erwähnt hätten, der ob seines Grundsatzes »Unauflöslichkeit der Ehe« eine Scheidung Heinrichs VIII. von Katharina von Aragonien ablehnte und darauf in den Kerker geworfen und später enthauptet wurde.
Bad Godesberg
CILLY FRANKEN
Trotz der von der Boulevard-Presse breit ausgewalzten gelegentlichen kleinen Eskapaden ist die Prinzessin eine Frau, die sich ihrer bevorzugten Stellung voll bewußt ist und stolz die Vorrechte ihrer königlichen Geburt genießt. Ihr warmes, gewinnendes Lächeln kann beim kleinsten Verstoß gegen das ihr zustehende Protokoll zu eisiger Kälte erstarren, und selbst engste Freunde wagen sie nur mit »Ma''am« anzureden. Nach ihrer Übersiedlung ins Clarence House hätte sie sich viel freier bewegen können, aber sie baute ein bis ins kleinste ausgetüfteltes Protokoll um sich auf. - Als dann die Tante »Times« mit erhobenem Zeigefinger warnte: »... die Völker des Commonwealth würden sie nur mit dem tiefsten Bedauern von ihrem hohen Platz abtreten sehen ...« - nimmt es da wunder, daß Margaret es vorzog, im Rampenlicht des königlichen Purpurs zu bleiben, statt das zwar komfortable, aber unauffällige Leben einer simplen Mrs. Townsend zu führen?
London
LAURA MULHAM
Da das britische Unterhaus am 15. November 1955 den Labour-Antrag, die Beziehungen zwischen Staat und Kirche zu untersuchen, abgelehnt hat, wird man auch künftig der Kirche nicht das Recht absprechen dürfen, sich in staatsrechtliche Angelegenheiten einzuschalten, auch wenn diese - wie zum Beispiel die Thronfolge - der Verfassung nach unter die Entscheidungshoheit des Premiers und der übrigen Ministerpräsidenten des Commonwealth fallen.
Mainz
KURT SCHÖNHOFF
Obwohl Margaret eine tiefgläubige Anhängerin der Anglikanischen Kirche ist, muß doch wahrscheinlich das entscheidende Verzichtmotiv
in der Erkenntnis der Prinzessin gesucht werden, daß sich die Interessen des Commonwealth nicht mit ihren persönlichen Wünschen in Einklang bringen lassen. Denn die Bevölkerung des Commonwealth setzt sich nicht nur aus Angehörigen der Anglikanischen Kirche zusammen, sondern aus fast ebenso vielen Katholiken, die zweifellos - getreu der Lehre ihrer Kirche - eine Ehescheidung verurteilen; von ihnen würde also eine Ehe Margaret-Townsend als ungültig angesehen werden.
Duisburg
WERNER HAHN
Da der englische Premierminister das Recht hat, neue Erzbischöfe, Bischöfe und andere geistliche Würdenträger zu ernennen, haben sich in der Vergangenheit oft seltsame Widersprüche ergeben. Denn nicht immer ist der Ministerpräsident Angehöriger der Anglikanischen Hochkirche; in den letzten vierzig Jahren hatten zum Beispiel drei Premiers ein anderes Glaubensbekenntnis: David Lloyd George (Baptist), James Ramsay Macdonald (Presbyterianer) und Neville Chamberlain (Unitarier). Und der heutige Ministerpräsident Eden gehört zwar der Anglikanischen Kirche an, hat sich aber entgegen der kirchlichen Auffassung über die Ehescheidung nach seiner - allerdings unverschuldet - geschiedenen Ehe wiederverheiratet. Unter Hinweis auf diese Tatsache plädieren viele englische Geistliche für eine Trennung von Kirche und Staat. So auch erst kürzlich der Dekan von Hammersmith, der den letzten Fall als Beweis dafür ansieht, daß der Staat »seine eigene niedrigere Moral« der Kirche aufzwingen kann.
Göttingen
PETER KREYENBRINK
ARGONAUTEN (Nr. 46/1955, Wohnungsbau)
Der Argonauten-Wirtschaftskreis setzt zumindest voraus, daß sich in verhältnismäßig kurzer Zeit sehr viele Anhänger finden. Denn der intensive Verrechnungsverkehr mit dem »Notgeld« der Argo tritt
doch erst ein, wenn mindestens über 1000 wohlassortierte Mitglieder dieser Gemeinschaft angehören. In der Praxis hat sich gezeigt, daß von 1000 Argonauten, die monatlich 150 Mark umsetzen, der Argonautengemeinschaft nur 2 Prozent, das heißt 3000 Mark monatlich zufließen, in zwölf Monaten also 36 000 Mark; mit anderen Worten: Unter günstigsten Umständen werden in einem Jahr die Kosten für ein Haus aufgebracht.
Oldenburg
WILHELM LINDEMANN
Seitdem ich der Argo angehöre, wird für meine Familie alles in den Argo-Geschäften gekauft. Für meine Familie verrechne ich monatlich ungefähr 400 bis 500 Mark. Das ist hier möglich, weil ich alles in den Argo-Geschäften kaufen kann. Bei dem Metzger kaufe ich monatlich für ungefähr 120 Mark Ware ein. Wie ich nun von dem Metzgermeister wiederholt erklärt bekommen habe, verrechnet er weiter. Er hat somit, wenn er meinen Überweisungsauftrag bei der Bank einlöst, von den 120 Mark 2,40 Mark als Argo-Umsatz abzuliefern. Die Verdienstspanne, die der Metzger durch meine getätigten Käufe hat, liegt jedoch viel höher, und mit diesem Verdienst kann er seinen Vereins- und Unkostenbeitrag an die Argo bezahlen ... Ich bleibe nach wie vor in der Argo und habe zur Geschäftsführung volles Vertrauen.
Freiburg (Breisgau)
ELISABETH SIEGEL
Wir Argonauten lassen uns auch nicht von Mathematikern erschrecken, die glauben, dem letzten Argonauten erst in Hunderten von Jahren sein Haus zusichern zu können. Wir glauben, diese Mathematiker des schlechten Willens und der bösen Absichten zu kennen ... Wenn wir eine genügend starke Gemeinschaft als Voraussetzung geschaffen haben, dann können wir behaupten und rechnerisch beweisen, daß die Wartezeit auf unser Argo-Haus durchaus mit der anderer Wohnungsbaueinrichtungen konkurrieren kann. Alle unsere Argonauten wissen, daß unsere ganze Arbeit zunächst der Schaffung dieser Voraussetzung dient. Dafür setzen sich heute Tausende deutscher Männer und Frauen ein.
Stuttgart
LEONHARD JANSEN
... Sicherlich hat man Ihnen nichts davon erzählt, daß in jenem von Ihnen aufgegriffenen Prozeß des Herrn Lehrers Witzleben gegen die Argo-Bau selbst schon die Bausparkasse »Gemeinschaft der Freunde Wüstenroth«, vertreten durch ihren Chefmathematiker Dr. Krahn, als Zeuge auftrat, um die von einigen Herren angeblich plötzlich erkannte Irrlehre der Argo unter Beweis zu stellen. Es ist ihnen dies nicht gelungen, und es dürfte ihnen dies wohl auch so lange nicht gelingen, wie 50mal 2 Prozent gleich 100 ist und bleibt. Ist es aber nicht wenigstens eine kleine Anerkennung für uns, daß sich ein Institut wie Wüstenroth um uns solche Mühe gibt, und deutet es nicht wenigstens ein bißchen mit an, welche Kräfte hier bereits im Spiele stehen?
Tübingen
HELMUT HEMPEL Bauing.-Architekt Gruppenleiter der Argo
... muß ich noch sagen, daß ich in zwei Jahren nie gehört habe, daß Herr Schmidt-Imelmann sich hat als »Präsident« titulieren lassen? Daß in nicht-offiziellen Schreiben der Doppelname lästig zu schreiben ist und sich daher der Gebrauch herausgebildet hat, »S.-I.« abzukürzen - ist das »Byzantinismus«, was der Artikelschreiber in seinem kleinen Geist offenbar behaupten will?!
Dortmund
WALTER KLEIN
Ich kenne Herrn Schmidt-Imelmann und die meisten seiner Mitarbeiter, wie ich den Herrn Leeser kenne. - Ich als sein Tübinger
Mitarbeiter stelle mich vor Herrn Schmidt-Imelmann, welcher sich weder mit Präsident noch mit S.-I. anreden läßt ...
Tübingen
RAINER WEHRUNG Kreisobmann der Argo
Es ist gut, daß endlich diese trübe Angelegenheit ins Tageslicht gestellt wird. Dafür sind gewiß viele Argo-Geschädigte froh und dankbar. Wer sich bis jetzt als einfaches Mitglied mit dieser Argo-Bau einließ, hat noch immer viel Geld verloren. Diese Tatsache ist ebenfalls reichlich zu belegen ... Die Zahl der durch die Argo getäuschten, enttäuschten und um Geld gebrachten Menschen ist übergroß, nicht nur hier im Süden, Westen oder dort in hannoverscher Gegend, sondern auch an der Nordseeküste (Bremervörde!), vielerorts.
Tübingen
H. PIPLACK
AUTHENTIZITÄT (Nr. 39/1954, Deutschland)
Einer Ankündigung der »Welt am Sonntag« entnehme ich, daß der Bericht »Der Mann im Dunkeln« von Jürgen Thorwald der erste authentische Bericht über General Reinhard Gehlen sei. Ich bitte um Ihre Stellungnahme hinsichtlich der Authentizität Ihres im vorigen Jahr erschienenen 14seitigen Berichts über General Gehlen.
Bremen
HEINZ KLAGES
Der erste authentische Bericht über General Reinhard Gehlen ist in Nr. 39/1954 des SPIEGEL erschienen.
- Red.
DOKUMENTEN-FÄLSCHUNG (Nr. 44/1955, Propaganda)
In dem Aufsatz »Dokumenten-Fälschung - Staatssekretär weiß Bescheid« wird unter anderem erklärt, kein Staatsanwalt und keine Strafkammer haben ernsthaft versucht, herauszufinden, von welcher hohen CDU-Stelle Dr. Adolf Kußl die Photokopien der fraglichen »Dokumente« erhalten hat. Die daran anschließende Bemerkung, der Bonner Staatsanwalt Zug habe jedenfalls bei der Vernehmung des Dr. Kußl freundliches Entgegenkommen gezeigt, muß den Eindruck erwecken, daß der sachbearbeitende Staatsanwalt seine Pflicht zur Sachaufklärung zumindest sehr lässig behandelt hat. - Demgegenüber ist festzustellen:
Dem Staatsanwalt stehen nach der Strafprozeßordnung irgendwelche Zwangsmaßnahmen gegen einen seine Aussage verweigernden Zeugen - als solcher ist Dr. Kußl vernommen worden - nicht zu. Staatsanwalt Zug beantragte unmittelbar nach der von ihm durchgeführten Vernehmung des Dr. Kußl beim Amtsgericht Bonn dessen richterliche Vernehmung und für den Fall der erneuten Aussageverweigerung über die Herkunft der Photokopien die Anordnung der Haft zur Erzwingung des Zeugnisses gemäß Paragraph 70 Abs. 2 und 3 StPO.
Das Amtsgericht Bonn konnte diesem Antrag, als Dr. Kußl in seiner richterlichen Vernehmung wiederum die Aussage zu diesem Punkt verweigerte, nicht stattgeben, da sich Dr. Kußl darauf berief, daß die Beantwortung der Frage, von welcher CDU-Stelle ihm die Photokopien zugeleitet worden seien, ihm die Gefahr strafgerichtlicher Verfolgung zuziehen würde (Paragraph 55 StPO*)).
*) Jeder Zeuge kann die Auskunft auf solche Fragen verweigern, deren Beantwortung ihn selbst oder einen der im Paragraphen 52 Abs. 1 bezeichneten Angehörigen der Gefahr strafgerichtlicher Verfolgung aussetzen würde. Im Hinblick auf diese Erklärung ist Dr. Kußl im weiteren Verlauf des Ermittlungsverfahrens als Beschuldigter behandelt worden.
Bonn
STAATSANWALT WERNER FROMM Leiter der Justizpressestelle
KLERIKALISMUS (Nr. 44/1955, Österreich)
Das »schmutzige Pamphlet« gegen den Erzbischof-Koadjutor Dr. Jachym war ein offener Brief, der von mir mit drei anderen Damen und vier Herren unterzeichnet war, die ebenfalls zum größten Teil der Aristokratie entstammen ...
Wien
MARIE V. POKORNY
NECKERMANN (Nr. 44/1955, Handel; Nr. 46 und Nr. 47/1955, Briefe)
Wie Sie ausführen, hat Herr Neckermann im Jahre 1938 meinen Betrieb übernommen und ist dadurch in den Versandhandel gekommen. Ob aber die in Ihrem Artikel gewählten Begriffe »erkauft« und »Geschäft« für die damalige Arisierung am Platze sind, mögen Sie entscheiden, wenn ich Ihnen sage, daß mein Geschäftsvermögen (vorsichtig bewertet) sich auf 3,6 Millionen RM belief, mein Jahresumsatz zwischen 20 und 25 Millionen RM bei einem Nettonutzen von 1,5 bis 2 Millionen RM betrug. Und für all das bezahlte Herr Neckermann eine Million RM, die - wie Sie richtig sagen - nie in meine Hände gelangte und womit ich mich, selbst unter dem Druck der damaligen Verhältnisse und der drängenden Freunde Neckermanns, nicht einverstanden erklärte ...
Herr Neckermann hat mir ... während acht langer Jahre weder direkt noch indirekt irgendeine Mitteilung zukommen lassen.
Bei der Gerichtsverhandlung im Januar dieses Jahres habe ich mich schließlich mit einer Vergleichssumme von zwei Millionen D-Mark einverstanden erklärt, weil Herr Neckermann sein Gesamtvermögen mit wenigen hunderttausend D-Mark bezifferte und belegte. Ich bin daher sehr überrascht, daß jetzt - nach knapp neun Monaten - das Privatvermögen auf »einige Millionen Mark« geschätzt wird.
New York
KARL JOEL
Wie aus der von Ihnen mitgeteilten Beendigung des Diamantenverfahrens zu entnehmen ist, sind offenbar die Ermittlungen auf Grund der Beurteilung durch die bayrische Landpolizei eingestellt worden. - Da es sich um Staatsvermögen von erheblichem Wert handelt (fast 13 000 Karat Diamanten hatten im Jahre 1947 einen Wert von mehreren Millionen Dollar, womit man damals große Teile der Ruhrindustrie hätte kaufen können), müssen doch noch andere und höchste Stellen mit dieser Diamantenaffäre befaßt worden sein ... Die deutsche Öffentlichkeit hat ein dringendes Interesse, etwas Näheres über den Verbleib der gesamten 12 941 Karat Diamanten zu erfahren, nachdem wir jetzt nur wissen, daß 9670 Karat amtlich registriert wurden. - Wie kam es, daß im Februar 1944 an Neckermanns Firma Diamanten zum Preise von rund 380 RM je Karat verkauft wurden, als schon längst in Deutschland das Karat mit rund 10 000 RM bezahlt wurde?
Hannover
C. BURBIEL
Herr Schäffer und Herr Neckermann in traulichem Gespräch auf dem Presseball - es lebe das Lobbyistentum!
Oldenburg
HEINZ FISCHER
Laßt doch Herrn Neckermann Wirtschafts- und Finanzminister werden - dann hat er es nicht mehr nötig, auf Pressebällen Kognakfläschchen auszuteilen und Minister zu kompromittieren.
München
WERNER BIELER