BÜNDNIS MIT BÜRDE - DER SPIEGEL
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Briefe

BÜNDNIS MIT BÜRDE
• aus DER SPIEGEL 14/1958
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BÜNDNIS MIT BÜRDE

Dr. Gerstenmaier hat, wenn auch nicht programmatisch, sondern beiläufig, einen Vorschlag vorgebracht, den Friedensvertrag auf die Tagesordnung der Gipfelkonferenz zu setzen. Um sich schützend vor seinen Chef zu stellen, meint Dr. Gerstenmaier, die Politik des Bundeskanzlers hätte zu einem soliden Stand im Rahmen des westlichen Schutzbündnisses geführt. Was will man dazu äußern, wenn die Sowjetzonenregierung, von ihrem Standpunkt betrachtet, dasselbe von sich behauptet?

Wolbeck (Münster)

FRANZ GOLAVSEK

Selten so gelacht wie beim Gespräch Dr. Gerstenmaiers mit dem SPIEGEL. Herausgelesen, daß Deutschland irgendwie Polen befreien sollte oder möchte oder könnte... Polen war niemals in der Geschichte von Feinden bedroht, sondern immer nur von guten, lieben Freunden. Entweder von Osten oder von Westen.

Hamburg 13

KAZIMIERZ SEYDA

Genauso wie der Russe zum Nutzen seiner Koexistenzoffensive im Jahre 1956 eine Lockerung der Satellitenordnung gestattete, ebenso wird der Russe bereit sein, ein System (Ulbricht) fallenzulassen, das ihm bei seinen Bestrebungen um die abseits stehenden Völker nicht als Empfehlung dienen kann.

Amsterdam

ALFRED WOLFF

Wichtiger als alle Pläne über Lösungsmöglichkeiten der deutschen Frage ist der Wille zu einem vernünftigen Klima zwischen der UdSSR und der Bundesrepublik. Aus diesem Klima werden am Ende West und Ost ihren großen Nutzen ziehen.

Bergisch-Gladbach

HERNMANN SCHWANN

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