CHAPLIN
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DER SPIEGEL 16/1956
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In England hat Charlie Chaplin mit den Vorbereitungen zu seinem neuen Film »Ein König in New York« begonnen. Der Film soll die Geschichte des Königs eines sehr kleinen europäischen Landes erzählen, der von seinen Ministern an dem Tag zum Abdanken gezwungen wird, an dem er die Uran-Vorkommen seines Landes für friedliche Zwecke verwenden will. In New York versucht der Ex-König, eine Gesellschaft für die friedliche Verwendung der Atom-Energie zu gründen, aber er wird sogleich als Kommunist ausgewiesen. Resigniert kehrt er nach Europa zurück, um dort im Exil zu leben. »Er lebt in der Schweiz«, erklärte Chaplin, »denn heute leben in der Schweiz eine ganze Menge Ex-Könige.«