Hausmitteilung Charité / Start-ups / SPIEGEL CLASSIC
Thimm (l.) in der Charité
Foto: ANNE SCHÖNHARTING / DER SPIEGELNotfallambulanz in der Charité, Berlin, ein ganz normaler Vormittag: Ein junger Mann kreischt, wütet, verlangt augenblicklich einen neuen Armgips, und dann spuckt er der Krankenschwester, die ihn zu beruhigen sucht, vor die Füße. Währenddessen landet ein Hubschrauber, ein alter Mann wird in den Schockraum geschoben, in der nächsten Stunde werden sich 17 Ärztinnen, Pfleger, Schwestern nur um diesen einen Patienten kümmern, und sie werden sein Leben retten. Währenddessen treffen zwei Dutzend anderer Notfälle ein – so verläuft der Alltag in Deutschlands größtem Uniklinikum. Die Charité ist einmalig, sie ist ein Mythos und eine weltweit anerkannte Marke in Sachen Medizin. Gleichzeitig muss das Haus sich im Spannungsfeld zwischen Wirtschaftlichkeit und Heilkunst behaupten. Damit ist die Charité auch typisch für die anderen 32 Unikliniken in Deutschland. Über einen Zeitraum von drei Jahren hat SPIEGEL-Redakteurin Katja Thimm in Berlin Ärzte und Putzfrauen, Pfleger und Professorinnen für ihre Reportage begleitet und beobachtet. Sie war beeindruckt. »Der Druck«, sagt Thimm, »ist immens.« zum Artikel
Am Anfang war die Idee, und sie war simpel: Es gibt ein Internet, also verkaufen wir dort Schuhe. Daraus entstand innerhalb weniger Jahre ein Unternehmen mit 3,6 Milliarden Euro Jahresumsatz, daraus erwuchs eine Firma, die immer noch boomt wie kaum ein anderes junges Unternehmen hierzulande und beispielsweise in Berlin ein neues Hauptquartier baut, für 5000 Mitarbeiter: Zalando. Eine Firma, die zwar Branchenführer ist, dennoch aber typisch für die Start-up-Szene in Deutschland bleibt. Nach welchen Regeln funktionieren diese Firmen? Was machen sie anders, besser, woher rührt ihr Erfolg? Die Redakteure Martin Hesse, Armin Mahler und Ann-Kathrin Nezik haben Unternehmer und Geldgeber besucht, Angestellte und Chefs interviewt. Es gebe auf jeden Fall einen signifikanten Unterschied zu früher, sagt Mahler. »Viele dieser Leute wagen es, groß zu denken.« zum Artikel
SPIEGEL CLASSIC ist das neue Gesellschaftsmagazin des SPIEGEL-Verlags, ein Heft für die Generation 50+, für Menschen mit Erfahrung und Entdeckergeist. Titelthema der ersten Ausgabe: Zukunft und das gestiegene Bedürfnis nach Sicherheit – woher kommen die Sorgen und Befürchtungen, etwa die berüchtigte »German Angst«? Weitere Themen: Wie schafft es ein Dreisternekoch, immer neue Gerichte zu kreieren? Was liebte Schauspieler Mario Adorf an Brigitte Bardot? SPIEGEL CLASSIC erscheint erstmals am Dienstag, dem 21. März, zum Preis von 4,90 Euro.