Christopher Mason - DER SPIEGEL
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Christopher Mason

• aus DER SPIEGEL 32/1988
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Christopher Mason, 26 (Photo), gelernter PR-Mann, verkauft mit wachsendem Erfolg sich selbst. Zum Entzücken der besseren Kreise sorgt er bei Partys in New York mit Spottversen am Klavier und dezenten Publikumsbeschimpfungen für eine willkommene Abwechslung beim eintönigen Smalltalk. Doch der gepflegte Flegel, im englischen Cambridge geboren und schon im zarten Alter von 14 Jahren als Musical-Komponist tätig, rüpelt mit Stil: »Ich verspotte die Leute, aber ich verletze sie nicht.« Und die zahlen nicht schlecht für solche Ablenkung: Auf einer Fete des Multimillionärs Donald Trump besang er die Gastgeberin: »Mrs. Trump hat viele schöne Kleider, Mrs. Trump hat alle Schränke voll, und wenn ihr erst das Plaza gehört, hat sie noch eine Million mehr«, und beschwerte sich anschließend: »Hier sprechen alle nur über Geld und Grundstücke, man stirbt wirklich vor Langeweile.« Ivana Trump zeigte sich amüsiert und zahlte: 1000 Dollar für einen Abend.

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