Dampf - DER SPIEGEL
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Dampf

• aus DER SPIEGEL 42/1948
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Die Deutschland-Generale Clay und Robertson machten mit einer Besuchsreise Dampf unter die Produktions-Suppe im westdeutschen Kohlenpott. Im Konferenzsaal der Villa Hügel ging es um Kohle, im Düsseldorfer Stahlhaus wurden Fragen der Stahlproduktion diskutiert. Sir Brian Robertson nannte das neue geplante deutsche Fördersoll von 350000 Tonnen täglich »recht bescheiden«. Sein amerikanischer Kollege erklärte den deutschen Verwaltungsstellen, allein der Bergbau benötige noch 200000 Arbeitskräfte. Die Gerüchte über eine Arbeitslosigkeit durch Demontage seien übertrieben. Vertreter der deutschen Stahlindustrie ersuchten die Militärgouverneure um Erhöhung der westdeutschen Stahlproduktionsquote auf 14 Millionen Tonnen jährlich. Dazu meinte General Clay, Deutschland werde voraussichtlich nicht einmal in der Lage sein, vor 1950 das bisher festgesetzte Produktionsniveau von 10700000 Tonnen zu erreichen. Der amerikanische General befürwortete ein Elektrizitätsprogramm, das aus dem Sonderfonds der A-Importe des Marshallplans finanziert werden soll.

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