Das Zuckerl waren die Claqueure - DER SPIEGEL
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Briefe

Das Zuckerl waren die Claqueure
• aus DER SPIEGEL 28/2006
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Das Zuckerl waren die Claqueure

Nr. 26/2006, TV-Stars: Günther Jauch löst Sabine Christiansen ab

Hoffentlich macht Herr Jauch dem Polit-Schmusekurs von Frau Christiansen ein Ende. Durch seine gekonnte Art der Gesprächsführung hat er die Chance, unseren Volksvertretern auch so ehrliche, glaubwürdige Statements zu entlocken wie etwa Merkels »Sanierungsfall«. Nur wer die Tatsachen anerkennt, kann sie auch zum Besseren verändern.

DÜSSELDORF TILMAN SCHÜLKE

Orientierungslosen Untertanen versus Bürgern mag diese Sendung als Platz für ihre unreflektierte Kompensation gedient haben - das Zuckerl waren die Claqueure und die sogenannten gewichtigen Denker des Volkes, in dessen nebulösem Umfeld sich Obengenannte spiegeln konnten.

STARNBERG (BAYERN) DR. JOHANNES BISCHOFF

Man kann die Talkshows ganz einfach nicht mehr sehen! Anstatt zu den Themen einmal Betroffene einzuladen, immer die gleichen überversorgten Stammgäste wie Glos, Westerwelle, Sommer, Hundt, Gysi, Clement und der »Krankenversicherungsexperte« Prof. Dr. Lauterbach. Der Letztere spricht von Gleichheit im Gesundheitssystem und von »wir«, liegt aber auch im Einzelzimmer im Krankenhaus mit Chefarztbehandlung. Mir sagte letztens ein Chefarzt: »Die Lumpen, die in der Öffentlichkeit für die Abschaffung der privaten Krankenversicherung plädieren, nehmen, wenn selbst von Krankheit betroffen, schon im Krankenwagen Kontakt zum Chefarzt auf, um auf die Ankunft einzustimmen, damit alles strammsteht.«

HAMBURG FRANZ FRÖHLICH

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