Debut
Dean Acheson gab sein außenpolitisches Debut. In Washington versammelte er die Botschafter Kanadas, Englands, Frankreichs, Belgiens, Hollands und Luxemburgs, an seinem Außenministertisch, um die letzten Fragen vor der Ausfertigung des Atlantik-Pakt-Entwurfes zu erörtern. Nach der vorläufigen Auslegung soll jeder künftige Angriff gegen einen der Unterzeichnerstaaten des Atlantik-Paktes als ein Angriff gegen alle Signatarstaaten angesehen werden. Die Beteiligten verpflichten sich für diesen Fall zu sofortigen Kollektivmaßnahmen. Das bewaffnete Eingreifen soll dabei jedoch »wahlfrei« bleiben. Norwegen und Dänemark fehlten noch in Achesons außenpolitischer Tafelrunde. Der dänische Außenminister Rasmussen gab bekannt, Dänemark wolle genau wie Norwegen erst genaue Informationen über den Pakt einholen (s. Ausland).