Devisen-Fiasko der DDR
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DER SPIEGEL 38/1977
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Die DDR-Außenhändler haben ihr Plansoll für den West-Export weit unterschritten und damit den chronischen Devisenmangel in der ostdeutschen Staatskasse drastisch verschärft. Während laut Plan im vergangenen Jahr 30 Prozent aller DDR-Exporte in das »nichtsozialistische Wirtschaftsgebiet« (NSW) gehen sollten, waren es am Jahresende tatsächlich nur 9,7 Prozent. Auch für 1977 -- das Plansoll schreibt 29,5 Prozent vor -- rechnen die Ost-Berliner Staatsökonomen mit einem ähnlich hohen Defizit.