Devisenausgleich - DER SPIEGEL
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Devisenausgleich

• aus DER SPIEGEL 13/1974
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Die guten Beziehungen von Bundesfinanzminister Helmut Schmidt zu den Amerikanern zahlen sich aus. Nachdem die USA zunächst 8,8 Milliarden Mark Devisenausgleich für ihre in Deutschland stationierten Truppen gefordert und diese Summe mit heftigem politischem Druck durchzusetzen versucht hatten, kehrte Schmidt vergangene Woche mit einem Abkommen zurück das mit 6,0 Milliarden Mark sogar unter den beiden letzten Abkommen (6,08 und 6,65 Milliarden) liegt. Auch die für Rüstungskäufe zu verwendende Summe ist kleiner: 2,75 anstatt 3,95 Milliarden Mark beim letztenmal. Für 300 Millionen kann Bonn zivile Güter oder Leistungen (zum Beispiel Uran-Trennarbeiten) kaufen, 600 Millionen gehen wieder in die Renovierung von US-Kasernen in Deutschland; über den Rest von 2,35 Milliarden, so empfiehlt ein Spitzenmann des Finanzministeriums, »können Sie philosophieren«. Trotz ausdrücklicher Ablehnung von Kredittransaktionen vor der Verhandlungsfunde haben sich die Amerikaner offenbar dann doch darauf eingelassen.

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