Diego Armando Maradona
•
aus
DER SPIEGEL 7/2000
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Diego Armando Maradona, 39, einst Ausnahmefußballer mit einem Hang zum Lotterleben und derzeit auf Kuba im Drogenentzug, entwickelt sozialrevolutionäre Ambitionen. Mit einem Gefühl für symbolische Arrangements bot er sich jetzt in der Sporthalle der Nobelklinik »La Pradera« an, die bislang unbedeutende Fußballnationalmannschaft des Inselparadieses von Fidel Castro, 73, zu trainieren. Auch die ideologische Eignung wies der rotblond gefärbte Lockenkopf sogleich nach: mit einem Tattoo auf seinem prallen rechten Oberarm, das den weltweit umschwärmten Berufsrevolutionär der sechziger Jahre zeigt, Ernesto »Ché« Guevara.