DO 31. - DER SPIEGEL
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DO 31.

• aus DER SPIEGEL 4/1966
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Die Bundesregierung sucht

unter ihren Verbündeten Partner für die Weiterentwicklung des ersten senkrecht startenden Transportflugzeugs mit Düsenantrieb (Dornier 31).

Das Bonner Verteidigungsministerium, das in ein Experimentalmuster der Do 31 bislang rund 140 Millionen Mark investierte, wollte die Maschine ursprünglich mit britischer Finanzhilfe vollenden lassen. Die Londoner Regierung lehnte jedoch die Fortsetzung der Studien mit dem Hinweis auf fehlende militärische Notwendigkeit und finanzielle Schwierigkeiten ab. Die Do 31 ist mit zwei Hub-Schub- und acht Hub-Triebwerken englischer Herkunft ausgerüstet, wiegt 20 Tonnen und ist das größte nach dem Krieg nur von deutschen Firmen konstruierte und gebaute Flugzeug. Es soll sechs Tonnen Heeres-Nachschub befördern können, ohne dabei auf ausgebaute Start- und Landeplätze angewiesen zu sein.

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