Edmund Stoiber - DER SPIEGEL
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Edmund Stoiber

• aus DER SPIEGEL 47/2007
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Edmund Stoiber , 66, ehemaliger bayerischer Ministerpräsident, geriet der Abschied aus Berlin nicht ganz so eindrucksvoll wie geplant. Der frühere CSU-Vorsitzende wollte am vergangenen Dienstag der Unionsfraktion Lebewohl sagen. Er musste sich aber von Vizekanzler Franz Müntefering die Schau stehlen lassen, der am selben Tag seinen Rückzug bekanntgab. Das fanden auch die Unionsabgeordneten bedeutsamer als Stoibers letzte Worte im Fraktionssaal. Zudem kam der Bayer wie üblich zu spät, so dass Bundeskanzlerin Angela Merkel schon unruhig wurde: »Wo

bleibt denn der Edmund? Wir wollen anfangen.« Fraktionschef Volker Kauder konnte sich milden Spott nicht verkneifen, als er das Geschenk der Fraktion, eine in Leder gebundene Sammlung von Stoibers Bundestagsreden, überreichte. »Wir haben dir immer gerne zugehört, auch wenn es manchmal zu kurz und manchmal zu lange war«, sagte er. »Aber«, fügte Kauder beschwichtigend hinzu, »man kann es halt nicht immer allen recht machen.«

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