Eis
Die US-Armee rüstete ein Expeditionskorps aus, um in Grönland die letzte kriegsstarke deutsche Kompanie zur Kapitulation zu zwingen, die Hitler dort 1942 auf ewiges Eis gelegt hatte. Eine deutsche Flottille durchbrach damals die alliierte Blockade und setzte bei Angmagsalik eine Kompanie an Land, die 30 km nördlich davon eine Wetterstation errichtete. Die Truppe war mit motorisierten Schlitten und elektrisch geheizten Zelten ausgerüstet und funkte laufend meteorologische Nachrichten nach Deutschland. Kompaniechef war ein erfahrener Arktis - Spezialist, Hauptmann Hammerlein. Die deutschen Landser lebten friedlich neben den benachbarten Eskimos. Zweimal schlugen sich deutsche Zerstörer zu dem kleinen Eskimohafen durch und brachten Nachschub. Beim dritten Male - im Herbst 1944 - wurden dreißig SS-Soldaten an Land gesetzt. Nach den letzten Hiobs-Funksprüchen im Mai 1945 rissen die Deutschen ihre Zelte ab und zogen nordwärts. Die Amerikaner ermittelten jetzt durch Radargeräte den Standpunkt ihres Lagers 170 km nördlich Angmagsaliks. Auf die ersten amerikanischen Funksprüche gaben die Deutschen keine Antwort.