Emigration
Londons »Saturday Evening Post« interviewte einen russischen Offizier über die deutschen Kriegsgefangenen in der Sowjetunion. Nach dem Bericht der englischen Zeitung gab der ungenannte Bolschewistenführer eine neue Definition des deutschen inneren und äußeren Emigrantentums: »Nachdem die deutschen Soldaten vier oder fünf Jahre in Rußland gelebt und russische Frauen kennengelernt haben, wollen viele deutsche Kriegsgefangene, die wir besucht haben, nicht mehr in die Heimat zurückkehren. Sie werden heiraten und sich niederlassen. Natürlich haben wir mehr als 890000. Aber wir gebrauchen sie auch notwendiger als Deutschland. Die Franzosen fordern, daß den Deutschen erlaubt wird, auszuwandern. Wir sagen, sie sind in den Jahren 1941 bis 1945 nach der Sowjetunion ausgewandert, - Laßt sie in der Emigration.«