EXPORT-IMPORT.
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DER SPIEGEL 9/1965
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Opel geht nach
Belgien. Die Fertigungskapazität des Unternehmens ist der Nachfrage nicht mehr gewachsen. Das Rüsselsheimer Automobilwerk will auf ein Montagewerk ausweichen, das die Detroiter Konzern-Mutter General Motors in der Hafenstadt Antwerpen baut. In dem neuen Werk, das 100 Millionen Dollar kosten wird, sollen ausschließlich die Modelle »Rekord« und »Kadett« montiert werden. Opel wird, weil die Fließbänder im Rüsselsheimer und im Bochumer Werk nicht höher beansprucht werden können, in Deutschland produzierte Einzelteile nach Antwerpen exportieren und einen Teil der dort zusammengesetzten Wagen wieder importieren. Fertigungskapazität der belgischen Bänder: 200 000 Autos pro Jahr.