DEUTSCHLAND Fall Speidel.
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DER SPIEGEL 36/1963
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Die Verfechter einer
profranzösischen deutschen Außenpolitik sind von dem Verhalten Präsident de Gaulles im Fall Speidel enttäuscht. Der französische Staatschef hatte auf die Ablösung Speidels als Oberbefehlshaber der Landstreitkräfte im Nato-Abschnitt Mitteleuropa gedrungen, weil er dem deutschen Vier-Sterne-General, der in den letzten Kriegsjahren Stabschef von Feldmarschall Rommel an der Westfront war, seine Rolle im besetzten Frankreich nachträgt. Aus demselben Grunde ist Speidel, der am 1. September von General Graf von Kielmansegg abgelöst wurde, auch nie von Staatspräsident de Gaulle empfangen worden.