Fischerei
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DER SPIEGEL 34/1952
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Um sich von den Schweden nicht länger in die Generalstabs-Karten sehen zu lassen, hat das ostzonale Verkehrsministerium der Schwedischen Staatsbahn mitgeteilt, daß sie ihre Fährschiffe nicht mehr nach Saßnitz verkehren lassen dürfe, der Hafen werde vollständig von der ostdeutschen »Fischereiflotte« benötigt. Statt Saßnitz könne man künftig Warnemünde ansteuern. Diese Maßnahme hat im Norden den Argwohn verstärkt, daß die sowjetzonalen Trawler, die regelmäßig dicht unter den skandinavischen Küsten herumlungern, ohne ihre Netze auszuwerfen, in Wirklichkeit die Landungsfahrzeuge sind, die bei einem eventuellen Angriff auf Schweden und Dänemark eingesetzt werden.