FLAGGEN-PREIS.
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DER SPIEGEL 28/1970
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Der Kasseler Flaggen-Zwischenfall hat für die Bundesregierung auch finanzielle Folgen. Die DDR-Fahne, die vom Kasseler Garten- und Friedhofsamt nur nachlässig an dem Mast vor dem Schloßhotel befestigt worden war und von drei schleswig-hol-steinischen Jugendlichen ohne Schwierigkeiten heruntergezogen und zerschnitten werden konnte, war für eine Gebühr von zehn Mark von der Hamburger Dekorationsfirma Apfelstedt & Hornung geliehen worden. Für das zerfetzte Tuch schickten die Hamburger jetzt eine Rechnung nach Bonn: Nach Abzug der Leihgebühr muß die Bundesregierung noch 107,30 Mark bezahlen.