Flucht aus Peschawar - DER SPIEGEL
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Pakistan Flucht aus Peschawar

• aus DER SPIEGEL 4/1992
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Todesdrohungen islamischer Fundamentalisten bewegen eine immer größere Anzahl ausländischer Helfer, die pakistanische Basar- und Grenzstadt Peschawar zu verlassen. Zu den Ausreisenden gehört die Engländerin Harriet Sandys, die seit acht Jahren ein Ausbildungsprogramm für Flüchtlingsfrauen aus Afghanistan geleitet hat. Hauptangriffsziel der Fundamentalisten sind die Uno-Hilfsorganisationen in Peschawar. Ein Mitarbeiter des Uno-Teams, das rückkehrwillige Flüchtlinge im Räumen von Minen unterrichtet, wurde beim Verlassen seines Hauses erschossen. Die Hilfe für afghanische Flüchtlinge, die in der Nähe Peschawars in Zeltstädten hausen, ist auch wegen Geldmangels gefährdet. Für 1992 benötigt die Uno 133 Millionen Dollar, um die Entwurzelten versorgen zu können. Bisher aber sind von den Spendernationen erst 40 Millionen überwiesen worden.

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