BUNDESWEHR Folgenreicher Trip zum WM-Finale
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DER SPIEGEL 27/2002
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Innenminister Otto Schily (SPD) hat mit seinem spontanen Kurztrip zum Finale der Fußball-WM nach Yokohama die Truppentransport-Kapazitäten der Bundeswehr ausgeschöpft. 200 Soldaten in Kuweit müssen voraussichtlich noch zwei Wochen auf ihre Ablösung warten; um 150 Mann termingerecht zur Bundeswehr-Nachschubbasis im usbekischen Termes zu bringen, chartert das Militär jetzt ein ziviles Flugzeug. Grund für den peinlichen Engpass: Nach dem ministeriellen Last-Minute-Trip sind wegen der von den Besatzungen einzuhaltenden Ruhezeiten vorerst keine einsatzfähigen Mannschaften mehr verfügbar.