Kicken im Fernsehen, bis die Augen rund werden: Slavia Prag - Freiburg (Beginn: 15.45 Uhr, ZDF, Hinspiel: 2:1); Lokomotive Moskau - Bayern München (Beginn: 17.40 Uhr, ARD, Hinspiel: 1:0); Kaiserslautern - Slovan Bratislava (Beginn: 20.15 Uhr, ARD, Hinspiel: 1:2). *VORSPANN:
20.15 - 22.30 Uhr Pro Sieben *ÜBERSCHRIFT:
Target - Entführt in Paris
Walter Lloyd (Gene Hackman), ein biederer Geschäftsmann in Dallas, sieht sich plötzlich von einer aufregenden Vergangenheit eingeholt, von der sogar sein Sohn (Matt Dillon) nichts ahnt. Als seine Frau auf einer Europareise entführt wird, machen sich Vater und Sohn auf die Suche nach ihr. Gejagt von einem gefährlichen Killer, der eine alte Rechnung begleichen soll, kommen sich beide bei der Befreiung der Frau immer näher. Die Frankfurter Rundschau machte in Arthur Penns Kinostück (USA 1985) schlampig hingehauene Actionszenen und lange Passagen voller unangenehm wirkender Heimeligkeit aus. *VORSPANN:
21.45 - 1.55 Uhr Arte *ÜBERSCHRIFT:
Themenabend: Berlin - Moskau
Der deutsch-französische Kulturkanal will zeigen, wie eng die beiden ehemaligen Filmmetropolen Berlin und Moskau früher miteinander verbunden waren. Den Auftakt zum Themenabend macht die Dokumentation »Willi Münzenberg oder Die Kunst der Propaganda«. Der sozialistische Verleger Münzenberg benutzte schon während der Weimarer Republik Film als Propaganda-Instrument und gründete in Berlin ein rotes Filmimperium. In deutscher Erstausstrahlung folgt der sowjetische Spielfilm »Der Kämpfer« (22.45 Uhr), der 1936/38 von Gustav von Wangenheim gedreht und als einziger Film von Emigranten in Moskau auf deutsch produziert wurde. Anschließend (0.05 Uhr) beschreibt eine Dokumentation Schicksale deutscher Emigranten, die 1933 in die Sowjetunion flohen und den Säuberungsaktionen Stalins zum Opfer fielen. Den Abschluß (0.45 Uhr) bildet ein Beitrag über das Leben russischer Emigranten im Berlin der dreißiger Jahre. *VORSPANN:
22.45 - 0.25 Uhr Südwest III *ÜBERSCHRIFT:
Ertrinken verboten
Den taz-Kritiker hielt es angesichts dieses französisch-italienischen Krimis (1987, Regie: Pierre Granier-Deferre) kaum auf dem Kinostuhl: »Der Atlantik plätschert, eine junge Frau im nassen Netzhemd - und sexbesessen, wie später zu erfahren ist - stürzt sich in die Fluten. Darin treibt auch der Zahnarzt als Wasserleiche. Das reicht schon, um schleunigst den Kinoausgang zu suchen, aber da werden die Stars aufgefahren, um mich im Saal zu halten: Stefania Sandrelli und in kleinen Nebenrollen Andrea Ferreol und Laura Betti.« Auch der famose Philippe Noiret betritt wenig später als Detektiv die Szene, aber selbst er vermag den Film nicht zu retten.