Gary Larson,
44, amerikanischer Cartoonist, verabschiedete sich von rund 1900 Zeitungen und, wie Newsweek vermutet, aus dem »Alltag von Millionen«. Der Zeichner von sprechenden Amöben, Parasiten, Regenwürmern und anderem redseligen Getier, von einsamen Insel-Bewohnern, Forschern, verdurstenden Wüstenwanderern und langnasigen Alltagsmenschen, der auch in Deutschland ein begeistertes Publikum bediente, fühlt sich »müde« und ausgebrannt. Bevor er mit seinen Werken auf dem »Friedhof der mediokren Cartoons« lande, so der Zeichner des ver-rückten Blödsinns »Die andere Seite«, lege er lieber seinen Zeichenstift zur Seite. Doch die Liebhaber seiner wöchentlich sechs bis sieben stets frei stehenden, bunt zusammengewürfelten Cartoons dürfen hoffen. Schon einmal, 1988, nahm Larson eine 14 Monate dauernde Auszeit. Damals druckten die Zeitungen alte Cartoons noch einmal.