Gbouely - DER SPIEGEL
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Gbouely

• aus DER SPIEGEL 9/1951
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Gbouely, Negerfürst, hat sich in Kürze vor dem Schwurgericht von Groß-Bassam an der französischen Elfenbeinküste zu verantworten, weil er am 20. Juli 1950 seine Gattin Komeelee erschlagen und 53 seiner Untertanen als Mahlzeit vorgesetzt hat. Als er 1942 zum Stammeschef gewählt worden war, drückte er sich von den üblichen Geschenken an seine Untertanen. »Wenn du die Ochsen und den Rum nicht geben willst, dann gib uns eine deiner Frauen.« - Komeelee hatte kurz zuvor ein Kind von Gbouelys Sohn zur Welt gebracht. Sie wurde in zwölf Stücke geschnitten, und jedes der zwölf Stammesdörfer bekam ein Stück. Auch Komeelees Mutter nahm an der Mahlzeit teil. Menschenfresserei wird mit Zuchthaus und Zwangsarbeit bis zu 10 Jahren bestraft.

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