Gerhard Schröder - DER SPIEGEL
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Gerhard Schröder

• aus DER SPIEGEL 32/2005
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Gerhard Schröder , 61, SPD-Bundeskanzler, enthüllte jetzt, dass er in seinem ersten Leben nicht nur Verkaufslehrling in einem Porzellanladen war, sondern auch kräftig beim Bauern mitgeholfen habe. Der Gesamtbetriebsrat des Südzucker-Konzerns hatte auf einer internen Veranstaltung der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten den Kanzler angegangen: Bauern sagten, Schröder sei auf Landwirte nicht gut zu sprechen, weil er irgendwann von Bauern schlecht behandelt worden sei, was da dran sei? Schröder bestätigte. Natürlich habe er »keine Probleme mit Bauern«, aber »es ist wahr, ich bin als kleiner Bub hart rangenommen worden«. Er sei »beim Bauern aufgewachsen« und habe »von klein auf Rüben gezogen, im Stall geholfen und später endlich, als man größer war, Trecker gefahren in der Getreideernte«. Das habe »einen auch abgehärtet«. Und wenn »man sich mal so zwei Stunden lang auf einer Bauernversammlung wie in Cottbus nur anbrüllen muss, na ja, war auch auf'm Hof nicht selten«. Schröder versöhnlich: »Harte Sprache, aber herzliche Leute.«

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