GERLACH-GEREDE - DER SPIEGEL
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Briefe

GERLACH-GEREDE
• aus DER SPIEGEL 16/1957
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GERLACH-GEREDE

Die freie westliche Welt und alle Angehörigen des deutschen Volkes schulden dem SPIEGEL unermeßlichen Dank für die Veröffentlichung der Denkschrift von Admiral Gerlach. Die Tatsache, daß ein Mann mit derartigen Überzeugungen, die noch sehr vorsichtig und zurückhaltend ausgedrückt werden, Admiral der Bundesrepublik sein kann, ist eine vernichtende Anklage gegen alle verantwortlichen Kreise in Bonn ...

Kirchzarten

JOHANN L. WINTERHALDER

ehem. Major d. R und Ref. im RLM

Wir Deutsche sollten doch endlich einmal zeigen, daß wir nicht nur fleißige Arbeiter sind, sondern auch gute Demokraten sein können, die eben nicht »soldatisch fühlen«.

Köln

PETER ZEIDLER

Muß ein solch mannhaftes Wort, nur weil es keine nutznießende Absicht im Sinne einer bequemen marktgängigen politischen Zweckmäßigkeit verfolgt, heute immer noch gleich das Schreckgespenst von barbarischem Nazismus heraufbeschwören? Entspricht nicht vielmehr solch Bekenntnis dem heißen Gefühl einer einfachen Logik des deutschen Herzens schlechthin, das sich bemüht, dem jungen Soldaten den Altar eines politischen Glaubens zu bauen durch die klärende Erkenntnis, daß Fäulnis und Verwesung mit biologischer Notwendigkeit nur natürliche Übergangsformen sein müssen für ein Leben, für das es sich lohnen könnte - wenn es sein muß -, sein eigenes in die Waagschale zu werfen.

München

GEORG LUKOSCHUS

»Selten so geweint«, möchte ich sagen, wenn man sieht, wie »der neue Geist« maßgeblicher Vertreter der neuen Bundeswehr aussieht.

Düsseldorf

EDUARD BOVENSIEPEN

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