GIFTPFEIL - DER SPIEGEL
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Briefe

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• aus DER SPIEGEL 43/1961
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

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Das Ende aller Opposition? Herr Pfeil, an die Stelle des Fragezeichens gehört doch wohl ein Rufzeichen!

Arnum (Hannover)

K. MARING

Ihr Schreiberling Moritz Pfeil offenbart mehr und mehr, welcher Partei er am 17. September seine Stimme gegeben hat. Sonst würde er wohl die Vorurteile der Freien Demokraten gegenüber dem Möchtegern-Kanzler Brandt und dessen Partei-Spezi Wehner nicht als »kleinbürgerliche Ressentiments« bezeichnet haben.

Bad Godesberg

KLAUS ZIETLOW

Hatten Sie bislang der FPD nicht mehr Beachtung geschenkt, als an ihr (in einigen Fällen) Mannesmut und (im übrigen) degoutante Verbandsstreitigkeiten zu bemerken, scheinen Sie nun endgültig mit der Beurteilung dieser Partei neben der Sache zu liegen. Der unerwartete Wahlerfolg der FDP erschreckte Sie wohl, und mir scheint, da in der Eile kein neues Konzept zur Hand war, stempelten Sie die Liberalen flugs als Handlanger der CDU ab.

Schwetzingen

CLAUS E. DENIZOT

Moritz Pfeil schreibt: »Der Spitzenreiter Brandt war zumindest nicht unattraktiver als der Spitzenreiter Mende.« Wir Wähler wußten wohl zu unterscheiden zwischen einem Emigranten und einem Ritterkreuzträger.

Wörrstadt (Rheinland)

WALTER OBITZ

Ihre Sorge um die SPD ist rührend. Wenn Sie aber wirklich so um die Aufrechterhaltung einer starken Opposition im Bundestag besorgt sind, dann leisten Sie der SPD mit Ihrem Artikel einen Bärendienst! Es ist eine willkürlich aufgestellte Behauptung, die SPD hätte sich seit dem 17. September hilflos benommen. Hier wird der Kampf der Sozialdemokraten um Gerechtigkeit und Fortschritt mit dem Opportunismus der FDP auf eine Stufe gestellt!

Erlangen

KURT ECK

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