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»Gott mit Euch - Ungarn«

Moskaus abrückende Soldaten hinterlassen in Osteuropa eine Spur der Verwüstung. Sie demontieren alles, was nutzbar ist, und fordern 2,5 Milliarden Rubel für hinterlassene Bauten und Infrastruktur, für die es keine Verwendung gibt. Der Kreml und die Regierung in Budapest streiten über die Bezahlung der Schäden.
• aus DER SPIEGEL 29/1990
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Am Ortsrand von Mosonmagyarovar lagen die Sowjetpioniere in vorderster Linie. Hier, im Niemandsland wenige Kilometer vor der Grenze Ungarns mit Österreich, war den Spezialisten fürs Sprengen und Sperren in den Kriegsplänen des Warschauer Pakts eine womöglich schlachtentscheidende Aufgabe zugedacht worden.

Minenfelder, Panzergräben und Sprengstoff-Fallen sollten jeden Angreifer entlang der Europastraße 10 Richtung Budapest wenigstens so lange stoppen, bis die Warschauer-Pakt-Truppen abwehrbereit gewesen wären. Den eigenen Panzer- und Schützen-Divisionen hätten sie später, beim allfälligen Gegenangriff, über die Hindernisse des Gegners hinweghelfen sollen - mit Minenräumern, Schnellbrücken und Sprengkommandos.

Der Heldenkampf für Volk und Vaterland blieb Moskaus Pionieren erspart. Dennoch sieht ihre Kaserne heute aus, als hätte dort ein erbittertes Gefecht getobt:

Rahmenlose Fensterhöhlen blicken auf Straßen und Exerzierplätze voll Schutt und Trümmer. In den Fahrzeughallen hängen Tore windschief in den Angeln.

Hier und da erinnern verwaschene Parolen in kyrillischen Schriftzeichen noch an die früheren Bewohner, die ihr einstiges Domizil als Abrißruine zurückgelassen haben - der Befehl ihres Staats- und Parteichefs Michail Gorbatschow zum einseitigen Abzug von Sowjettruppen aus Europa hat sie in die Heimat zurückgerufen.

Spuren der Verwüstung finden sich überall, wo Sowjettruppen derzeit die Magyaren-Republik verlassen.

»Wenn Sie Russen suchen, fahren Sie einfach den Qualmwolken nach«, hatte ein westlicher Beobachter geraten, der viel im Land herumkommt. Wo immer Sowjettruppen sich auf den Abmarsch vorbereiten, verbrennen sie, was sie nicht mitnehmen können oder wollen: Altöl, Autoreifen und Plastikteile, manchmal kokeln die Scheiterhaufen wochenlang.

Auch in Komarom an der Grenze zur Tschechoslowakei weist Qualm den Weg zu den Sowjets - eine wilde Müllkippe auf dem Übungsplatz brennt. In der Kaserne sind die Vorbereitungen zum Abzug in vollem Gang: zerlegte Fahrzeughallen, Schuttberge und Soldatentrupps, die Backsteinhäuser bis auf die Grundmauern abtragen und die Ziegelsteine sorgsam auf Paletten schichten.

Anderswo haben Soldaten die Betonplatten mannshoher Mauern demontiert, sogar die Stützpfeiler wieder ausgegraben und alles zum Abtransport vorbereitet. Auf dem Luftstützpunkt von Debrecen versuchten die Sowjets gar, die tonnenschweren Betonplatten der Landebahn aufzunehmen, und drohten, als das mißlang, die Anlage zu sprengen, wenn Budapest dafür nicht zahle. Erst in Vermittlungsgesprächen vor Ort konnte Verteidigungsminister Lajos Für, damals noch Oppositionspolitiker, die Sprengung verhindern.

»Die nehmen alles mit, was nicht niet- und nagelfest ist«, empört sich ein ungarischer Gemeindevorsteher. Doch seine Freude über den Abzug der ungeliebten Bundesgenossen kann das kaum trüben.

Auch den Verantwortlichen der Regierung in Budapest ist der Abmarsch mit aller beweglichen Habe nur recht. Bis zum 30. Juni nächsten Jahres soll »die Sowjetunion ihre Truppen und Waffen einschließlich der Militärtechnik, sämtlicher Kriegsmaterialien, Vorratsbestände und persönlicher Habe vom Keller bis zum Dachboden aus Ungarn abziehen«. Mit diesen Worten umschreibt Generalmajor Antal Annus, Regierungskommissar für den sowjetischen Truppenabzug und seit dem Antritt der neuen konservativen Regierung in Budapest auch Staatssekretär im Verteidigungsministerium, eine am 10. März in Moskau unterzeichnete Vereinbarung.

70 Prozent der Kampfeinheiten sollen bis Jahresende abrücken, 90 Prozent bis Ende Februar 1991. Alles in allem nehmen rund 50 000 Soldaten, dazu ebenso viele Familienangehörige und Zivilangestellte, an dem Exodus teil. 27 000 Panzer, Fahrzeuge und Militärgeräte müssen in die sowjetische Heimat geschafft werden und zudem noch 560 000 Tonnen Material.

Die Fahr- und Beladungspläne für insgesamt 1769 Eisenbahnzüge, jeder mit mehreren Dutzend Waggons, sind minutiös ausgearbeitet. Derzeit laufe alles genau nach Plan, versichert der General. Ein nachgeschobenes »noch« drückt seine Sorge vor Verzögerung bei diesem Mammutunternehmen aus.

Penibel überwachen die Ungarn jeden Schritt der Sowjets. Der Staatssekretär in Uniform zieht einen Computerausdruck aus seinen Unterlagen und erläutert die Zahlenreihen: »Heute früh um acht Uhr hatten 236 Züge das Land verlassen. Zur Zeit werden zwei Züge in Zahony an der ungarisch-sowjetischen Grenze umgeladen, fünf Transporte fahren gerade durchs Land, drei Züge werden heute beladen.«

Jeder Soldat, jeder Waggon, jeder Panzer wird gezählt. »Wir wollen doch nicht, daß irgend etwas verlorengeht«, lautet die Begründung des Generals für die peinlichen Kontrollen. Eine eigens für den Sowjetabzug gebildete ungarische Militärkommission »arbeitet sehr eng mit der Eisenbahn, den Polizeibehörden und den Grenzwachen zusammen«, berichtet Annus. Gemeldet wird auch jede sowjetische Bewegung nach Ungarn hinein.

Westliche Diplomaten mußten aufgebrachte ungarische Militärs beruhigen, als die Beobachter von der Staatsbahn im Frühjahr berichteten, die Sowjets brächten neue Soldaten ins Land. »Das ist nur die reguläre Ablösung von Wehrpflichtigen«, erklärte ein Nato-Militärattache einem ungarischen General. »Wer soll denn das ganze Zeug außer Landes schaffen, wenn die ihre Reservisten nicht ersetzen?«

Mißtrauen ist überall spürbar. Der Verbindungsstab des Oberkommandos der Vereinigten Streitkräfte des Warschauer Vertrages unter dem sowjetischen Armeegeneral Fedot Kriwda wurde kurzerhand aus dem Verteidigungsministerium komplimentiert, in dem er seit Jahren arbeitete. Die Ungarn wollen keine Aufpasser mehr an ihrer Seite.

Der große Konflikt steht erst noch bevor. Mindestens 2,5 Milliarden Rubel fordern die Sowjets pauschal für alles, was sie den Ungarn angeblich an Werten hinterlassen.

Die Liegenschaftsverwaltung der »Südgruppe der sowjetischen Streitkräfte« rechnet vor: 363 Häuser mit insgesamt 14 000 Wohnungen, Hospitäler, Schulen und Ferienheime lasse man zurück. Sechs Flughäfen und Depots für 220 000 Tonnen Treibstoff, 149 Kasernen, 66 Kantinen und ungezählte Fahrzeughallen gingen in ungarischen Besitz über.

Allein ein moderner Krankenhaus-Komplex in Budapest schlage mit 30 Millionen Rubel zu Buch, der Offiziersklub in Szeged mit drei Millionen. Ein großes Reparaturwerk für Motoren sei mit 20 Millionen zu veranschlagen.

Erst 16 von insgesamt etwa 6000 Militärobjekten, selbst für Annus »eine phantastische Zahl«, haben die Sowjets bislang an die Ungarn zurückgegeben. Budapest habe »keinerlei Einblick« in die von Sowjets genutzten Liegenschaften, »weil wir von unserer Souveränität bislang keinen Gebrauch gemacht haben«, bedauert der Staatssekretär die jahrzehntelange Untätigkeit der kommunistischen Führung. »Wir wissen überhaupt nicht, was da los ist.«

Deswegen, kein anderer Weg scheint dem Regierungskommissar gangbar, könne nur eine Schlußabrechnung ergeben, wer wieviel an wen zu zahlen habe. Annus: »Wir wollen ganz korrekt sein und nichts Unrechtmäßiges fordern. Wir sagen nur, daß man dieses ohnehin zugrunde gerichtete ungarische Volk nicht zwingen darf, für Schäden aufzukommen, die von sowjetischen Truppen verursacht wurden.«

Bislang lehnt Moskau jede Forderung aus Budapest schlicht ab. Befehlshaber Generaloberst Matwej Burlakow drohte Ende Juni sogar mit einem Stopp des Rückzugs, wenn die Ungarn nicht unverzüglich zahlten. »Eine Einigung ist überhaupt nicht in Sicht«, klagt General Annus über die Sturheit der Bundesgenossen.

In ihrer Not haben die Ungarn schon mit Zeitungsannoncen nach einem Nutzungsvertrag von 1957 gefahndet, um den ursprünglichen Zustand einiger Immobilien belegen zu können. Die meisten Objekte wurden jedoch seinerzeit einfach mit Beschlag belegt. Immerhin verpflichteten sich die Sowjets später, die Bausubstanz in gutem Zustand zu halten. Auf diese Abmachung pocht Budapest.

Die Schäden, soviel steht fest, sind gewaltig - selbst nach dem bescheidenen Maßstab, den das Gastgeberland anlegt: Man wolle die zurückgegebenen Immobilien lediglich an dem Zustand von Einrichtungen messen, die von den ungarischen Streitkräften genutzt werden. Der Vergleich kann für Moskau nur katastrophal enden.

Einfach, aber gepflegt sind etwa die Unterkünfte des ungarischen Panzerregiments in Retsag. Der bauliche Zustand ist tadellos, keine zersprungene Fensterscheibe, keine verrotteten Rahmen oder durchlöcherten Türen. Blitzblank und aufgeräumt ist der technische Bereich - ohne das Grundwasser gefährdende Öllachen.

Im drastischen Gegensatz dazu nahezu jedes Sowjetareal, so auch die Kaserne am Ortseingang von Szentendre, einem Kurort nahe der Budaer Stadtgrenze. Die Wohnblöcke der Offiziere sind wesentlich neuer als die in Retsag, aber verwohnt und verkommen. Farbe und Putz haben ihre Funktion längst verloren. An den vielfach gesplitterten Scheiben in den rissigen Fensterrahmen klebt Zeitungspapier als Vorhangersatz. Die Mauern zeigen unübersehbar Wasserschäden.

Noch Schlimmeres haben die sowjetisch-ungarischen Übergabekommissionen in ihren Protokollen festgehalten: *___Statt Klos Löcher im Betonboden, über die im ____Bedarfsfall zur halbwegs bequemen Verrichtung ein ____Stuhlgestell mit herausgetretener Sitzfläche gestellt ____werden konnte; *___Badezimmer in Offizierswohnungen, aus denen Kacheln und ____Armaturen herausgeschlagen waren; *___Schlafsäle ohne Fußböden, Gebäude ohne Türen, ____Fensterlöcher ohne Rahmen.

In Esztergom hatten die Sowjets ein mittelalterliches Priesterseminar von unschätzbarem baulichem Wert konfisziert. Als sie es im vorigen Jahr räumten, errechneten Fachleute zehn Millionen Mark Renovierungsbedarf.

In Somogyvar drang bestialischer Gestank aus den Offiziersappartements: Zimmergroße Höhlen unter den Wohnräumen, einst offenbar als Zuflucht für Krisenzeiten ausgeschachtet, quollen über von Abfall jeder Art.

Ganz so schlimm wie im ersten Jahr soll es bei den Übergaben künftig nicht mehr aussehen. Immerhin seien die Gebäude jetzt gereinigt und gestrichen, versichern sowjetische Vertreter.

In der Tat verschwinden in der Kaserne von Komarom die Fassaden der hübschen alten Gutsgebäude fast unter einem dicken Kalkmantel, mit dem die russischen Soldaten alles zugekleistert haben - Türen und Fenster eingeschlossen. Und in Veszprem fragte ein hoher städtischer Beamter bei der Übergabe einer angeblich mustergültig hergerichteten Kaserne einen Beobachter aus dem Westen, was man damit wohl noch machen könne, außer sie abzureißen.

Nicht schierer Mutwille ist Ursache für den katastrophalen Zustand vieler Gebäude. Die Soldaten, oft aus entlegenen asiatischen Sowjetrepubliken in eine völlig fremde Umgebung und Kultur verfrachtet, waren einfach überfordert.

Sie konnten sich in einem Land nicht heimisch oder auch nur verantwortlich fühlen, von dem sie kaum mehr als den Namen kannten. Oft trifft man sie, wenn sie hilflos gestikulierend zu erkennen geben, daß sie sich verlaufen haben und nicht einmal den Namen ihres Standorts kennen, geschweige denn schreiben können.

Vielen Sowjetarmisten bieten selbst die kargen, verkommenen Quartiere im Land der Magyaren noch weit mehr Komfort, als sie sich in ihren oft bettelarmen Heimatregionen je erträumten. Der Abzug aus Ungarn ist für sie die Vertreibung aus dem Paradies.

Und aus dem wollen sie mitnehmen, was nützlich ist. Mit Uniformteilen und Ausrüstungsgegenständen unter dem Arm überklettern die Soldaten die Mauern der Kasernenhöfe, um ihre Habe »umzurubeln«, ohne damit durchs Tor marschieren zu müssen. Kein Flohmarkt in Budapest, auf dem nicht Uniformmützen, Mäntel, Kochgeschirre, Orden und Abzeichen der früheren Vormacht feilgeboten werden.

Selbst Waffen aus Sowjetbeständen tauchen auf dem Schwarzmarkt auf. Die Offiziere beteiligen sich am illegalen Handel. Ganze Tanklastwagen voll Sprit leichtern ihre Ladung bei zivilen Empfängern. Ein Regimentskommandeur verscherbelte gar sein nagelneues Führungsfahrzeug mit kompletter Funkausrüstung.

Oft genug fehlt es den einfachen Soldaten am Nötigsten. Immer wieder schleichen zur Erntezeit Uniformierte auf die umliegenden Äcker, um die karge Kommißkost mit Mais, Kartoffeln oder anderem Gemüse aufzufrischen.

Falls sie sich unbeobachtet wähnen, bitten die unterbezahlten Wehrpflichtigen schon mal Passanten um Zigaretten, Geld oder Reiseproviant. Wer derart an der Versorgung seiner Soldaten spart, investiert gewiß noch viel weniger, um okkupierte Häuser zu erhalten.

Aber auch um neue Gebäude, die Moskaus Militärs ohne Beachtung der örtlichen Bauvorschriften hochgezogen haben, wird gestritten. Vor allem diese Bauten demontieren die Sowjets nun, nachdem Budapester Juristen damit gedroht haben, nach ungarischem Recht könne Moskau mit den Kosten für die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands belastet werden.

Ungerührt stellt Budapest die Sowjets sogar vor die Alternative, ordnungsgemäße Militärbauten, wie die zahlreichen verbunkerten Flugzeughangars auf den Luftstützpunkten, die sich Moskau teuer bezahlen lassen wollte, selbst zu schleifen oder gegen Erstattung der Abrißkosten zu übergeben. Das abrüstungswillige Ungarn hat für zusätzliche Militärinfrastruktur keinerlei Bedarf mehr. »Und was wir nicht brauchen, bezahlen wir nicht«, heißt es knapp im Verteidigungsministerium.

Unabsehbar sind bislang die Umweltschäden, die von der Bruderarmee angerichtet wurden. Schon jetzt fanden ungarische Inspektoren Mißstände zuhauf: lecke Heizöltanks, aus denen Dieselöl tonnenweise im Erdboden versickerte; von Munitionsteilen und Blindgängern übersäte Schieß- und Übungsplätze; Äcker und Wege, die durch rücksichtslose Panzerfahrten zerfurcht sind.

Regelmäßig nehmen C-Waffen-Experten an der Übernahme ehemals sowjetischer Objekte teil. Sorgloser Umgang mit tödlichen Nervengiften ist nach Meinung von General Annus »nicht auszuschließen«. Erleichterung will hier eine US-Firma schaffen, die mit eigenem Geld und Zuschüssen vom Washingtoner Kongreß sowjetische Militäranlagen entgiften soll. Verträge mit Budapest und der CSFR, wo die Verwüstungsspur der abziehenden Sowjets ähnlich breit ist wie bei den Magyaren, wurden bereits unterzeichnet.

Auf eigene Rechnung will Budapest Moskau jedoch nicht entgegenkommen. »Die ungarische Wirtschaft ist ruiniert«, lautet die unwiderlegbare Erkenntnis der Experten.

Dabei sehen gerade Ungarns Militärs durchaus Moskaus Nöte. Natürlich brauchen die Sowjets das Geld und die Materialien, um in der Sowjetunion Unterkünfte für die abgezogenen Einheiten zu schaffen. Im künftigen Heimatstandort werden die Wachtürme, Fahrzeughallen, Gleisanlagen, Zäune und Betonmauern »genauso wieder aufgebaut, wie sie bei uns abgetragen wurden«, haben ungarische Offiziere beobachtet.

Schon jetzt leben Zehntausende Soldaten in Zeltlagern, vegetieren Familien in Eisenbahnwaggons oder werden gar auf unabsehbare Zeit getrennt, weil Mütter mit ihren Kindern aus Wohnraummangel zu ihren Eltern ziehen müssen, oft in weit entfernte Regionen des riesigen Sowjetreichs.

»Menschlich habe ich durchaus Verständnis für die Probleme der Sowjets.« General Annus, der erbarmungslose Vollstrecker des ungarisch-sowjetischen Vertrages über den Truppenabzug, will es mit dem großen Nachbarn nicht verderben. »Wir müssen ein gutes Verhältnis anstreben.«

Auch die Sowjets bitten um gut Wetter: Auf Plakaten ruft von den ramponierten Hauswänden und Betonmauern der Kaserne in Komarom ein freundlich lächelnder Sowjetarmist: »Gott mit Euch - Ungarn, das wünscht Euch die Sowjetische Armee.«

»Gott mit uns«, murmelt der Dolmetscher, der die Inschrift übersetzt, »und ihr geht hoffentlich zum Teufel.« o

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