Gregor Gysi, - DER SPIEGEL
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Gregor Gysi,

• aus DER SPIEGEL 23/1996
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48, PDS-Bundestagsabgeordneter, hat erneut seinen Hamburger Rechtsanwalt Heinrich Senfft gegen die Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley in Bewegung gesetzt. Jurist Gysi wittert diesmal eine echte Chance, Prozeßkosten aus dem monatelangen Streit mit seiner ehemaligen Mandantin um die Stasi-Verstrickung des »IM Notar« einzutreiben. Bärbel Bohley waren vor kurzem 20 000 Mark Schmerzensgeld zugesprochen worden, da sie in einer Montage des Satireblatts Eulenspiegel in Beischlafpose mit Bundeskanzler Helmut Kohl auf der Titelseite abgebildet worden war. Gysi, der Anfang des Jahres der Bürgerrechtlerin erfolglos den Gerichtsvollzieher ins Haus geschickt hatte, will nun verhindern, daß dieses Geld an Bohley ausgehändigt wird, und beantragte ein »vorläufiges Zahlungsverbot«. Er wünscht, daß zunächst seine Forderung erfüllt wird.

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