Häuschen
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DER SPIEGEL 44/1954
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Die unterschiedliche Anwendung der neuerdings verschärften Sicherheitsmaßnahmen im Bonner Palais Schaumburg, dem Dienstsitz des Bundeskanzlers, hat besonders bei einer Reihe von Koalitions-Abgeordneten böses Blut gemacht. Während völlig unbescholtene Personen vom Sicherheitsoffizier im Gärtnerhäuschen überprüft werden, bevor sie das Palais betreten dürfen, kann beispielsweise ein auch für ausländische
Missionen arbeitender Bonner Nachrichtenhändler unter dem falschen Namen »Zahn« ohne weiteres bis in das Staatssekretariat des Bundeskanzlers eindringen.