Halbzeit - DER SPIEGEL
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Halbzeit

• aus DER SPIEGEL 13/1949
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Henry Queuilles Koalitionsparteien gehen mit knappem Vorsprung in die zweite Halbzeit der Kantonalwahlen. Von den 1508 Departementssitzen wurden im ersten Wahlgang 723 besetzt. Die Regierungsparteien (Sozialisten, Unabhängige und Radikalsozialisten) errangen 51,12 Prozent aller Stimmen. Als stärkste Einzelpartei gewann de Gaulles Volksunion 25,3 Prozent aller abgegebenen Stimmen, die Kommunisten 23,5 Prozent. Nur die Todfeindschaft zwischen der französischen KP und dem langen Sammler sichert der Regierung weiter das Kräfteverhältnis 2:1. 3667830 Franzosen stimmten für den Regierungsblock. 1821021 für de Gaulle und 1689764 für die Kommunisten. Durch die Zersplitterung ihrer Stimmen auf viele Kandidaten erhielt die KP jedoch nur 17 Sitze. Die Regierungsparteien belegten 538, de Gaulles Männer 170 Ratssitze. Am nächsten Sonntag wird die zweite Hälfte der Departementsposten verteilt.

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