Halstenbergs Pech
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DER SPIEGEL 47/1980
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SPD-Schatzmeister Friedrich Halstenberg hat mit seinen Sparplänen bisher wenig Glück. Um die 50 Millionen Mark Schulden der Partei abzutragen, beschloß das Präsidium, die laufenden Kosten um 30 bis 40 Prozent zu senken. In der letzten Vorstandssitzung schlug Halstenberg deshalb vor, den nächsten Parteitag Anfang 1982 nicht wie geplant in München, sondern in Bonn zu veranstalten. Geschätzter Gewinn: 600 000 Mark. Doch da die bayrischen Sozialdemokraten im selben Jahr Wahlen haben, lehnten die Genossen ab. Der Schatzmeister will jetzt die Basis in die Pflicht nehmen: Bezirke und Ortsvereine sollen einen höheren Anteil ihrer Mitgliedsbeiträge und Spenden an die Zentrale überweisen.