Hans Eichel, - DER SPIEGEL
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Hans Eichel,

• aus DER SPIEGEL 38/1999
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57, Sparminister und Oldtimer-Fan, fühlte sich am vergangenen Montag an seine Studentenzeit erinnert. Für einen TV-Magazinbeitrag »Prominente und ihr erstes Auto« war Eichel im Ehrenhof des Bundesfinanzministeriums ein Modell seines ersten eigenen Wagens vorgeführt worden, ein Fiat 500 (Cinquecento). Der penible und akribische Minister entdeckte gleich mehrere Ausstattungsfehler an dem Fahrzeug, das der Inhaber eines Autohauses präsentierte. Das Original habe weder eine Dachantenne besessen noch Schonbezüge, monierte Eichel. Auch die Felgengröße und die Außenspiegel schienen ihm nicht ganz korrekt. Als der Händler den Politiker bat, das Wägelchen für eine Probefahrt zu starten, gab Eichel kenntnisreich zu bedenken: »Das klappt bei den Dingern meist nicht auf Anhieb.« Tatsächlich sprang der Fiat nicht an. Der Händler war bestürzt, das habe er noch nie gehabt. »Ach Quatsch«, korrigierte Eichel den Mann, »so ging das in meiner ganzen Studienzeit.« Wenn das Fahrzeug nur zwei Stunden stand, sei es ohne fremde Hilfe nicht mehr gestartet. Deshalb habe er sich immer morgens um sieben Uhr von seinem Vermieter anschleppen lassen. Eichel: »So konnte ich noch einmal eine Stunde ins Bett gehen, musste dann aber losfahren.« Selbstverständlich half der Finanzminister beim Anschieben des nicht ganz originalen Cinquecento.

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